Weleda unterstützt Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten

In Moldawien wird Lavendel von Hand für Weleda geerntet © Weleda AG / Dr. Stefan Siemer

Zusammen mit 32 weiteren Unternehmen und Organisationen bekennt sich Weleda zu einem nationalen Lieferkettengesetz und einer anspruchsvollen europäischen Regelung. Gemeinsam unterstützen sie die Initiative für nachhaltige Lieferketten (INA). Als Mitglied der Union for Ethical Biotrade (UEBT) ist Weleda bereits seit Jahren fairen Arbeitsbedingungen und dem Schutz der Artenvielfalt in ihren Lieferketten verpflichtet.

Die Marke Weleda bezieht für ihre Produkte hochwertige Rohstoffe aus der ganzen Welt. Dabei ist es für Weleda selbstverständlich, dass in der gesamten Lieferkette Menschenrechte eingehalten werden und die Biodiversität geschützt wird. Als Unternehmen trägt Weleda Verantwortung für das Umfeld, in dem es tätig ist und für die Menschen, die an der Herstellung der Rohstoffe und Produkte der Marke beteiligt sind. Um dies zum allgemeingültigen Standard der Wirtschaft zu machen, sieht Weleda die Notwendigkeit eines gemeinsamen Handelns und einer einheitlichen Regelung der Sorgfaltspflichten von Unternehmen.

Das nun von der Bundesregierung geplante Lieferkettengesetz soll Unternehmen zu Mindeststandards bei der Einhaltung der Menschenrechte und dem Schutz der Umwelt entlang ihrer ausländischen Lieferketten verpflichten. Dazu gehören etwa das Verbot von Kinderarbeit, Ausbeutung, Wasser- und Luftverschmutzung sowie illegale Abholzung. Durch die Corona-Krise droht das geplante Gesetz in den Hintergrund zu geraten. Doch gerade die Pandemie zeigt die globale Vernetzung von Lieferketten und die Notwendigkeit, sie transparenter und resilienter zu gestalten. Deshalb unterstützt Weleda die Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA). Die Initiative fordert u.a., die EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands zu nutzen, um die Grundlagen eines Lieferkettengesetzes auf EU-Ebene zu schaffen.

Das gemeinsame Statement finden Sie hier: https://www.nachhaltige-agrarlieferketten.org/aktuelles/statement-zum-lieferkettengesetz/

Weleda zertifiziert für respektvolle Beschaffung von Rohstoffen

Ernte von Calendula © Weleda AG/Barbara von Woellwarth

Weleda will zu einer Welt beitragen, in der sich Mensch und Biodiversität entfalten. Als nur eines von zwei Unternehmen weltweit wurde Weleda von der Union of Ethical Biotrade (UEBT) mit dem Label “SOURCING WITH RESPECT” zertifiziert. Das Label garantiert, dass beim Anbau der Pflanzen, der Ernte sowie der weiteren Verarbeitung die Biodiversität erhalten und nachhaltig genutzt wird. Außerdem verpflichtet sich das Unternehmen, alle Beteiligten in den Lieferketten gerecht zu behandeln und fair zu bezahlen. Das Ziel sind langfristige Beziehungen mit Lieferanten und Anbauern sowie eine gemeinsame Entwicklung.

Die Weleda AG ist eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht mit Hauptsitz in Arlesheim bei Basel (Schweiz) und einer Niederlassung in Schwäbisch Gmünd (Deutschland). Daneben besteht die internationale Weleda Gruppe aus weltweit 20 Gesellschaften und beschäftigt heute rund 2.500 Mitarbeitende. Insgesamt ist Weleda in rund 50 Ländern vertreten. Weleda ist heute die weltweit führende Herstellerin von zertifizierter Bio- und Naturkosmetik und Arzneimitteln für die anthroposophische Therapierichtung.

Weitere Informationen zur Weleda Gruppe finden Sie auf www.weleda.de