“Koita Foods” veröffentlicht neues Milchsortiment in Dubai

Dubai von oben
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Das italienische Molkereiunternehmen “Koita Foods”, mit Sitz in Dubai, hat sein Sortiment um vegane Milchalternativen ergänzt. Mit Mandel-, Hafer-, Soja- und Reismilch, will das Unternehmen nun in den milchfreien Markt mit einsteigen.

Der Gründer Mustafa Koita begründet die Erweiterung um die neuen veganen Milchersatzprodukte mit der gestiegenen Nachfrage. So sagte er in einer aktuellen Pressemitteilung zur Einführung des neuen Sortiments: “Die Ernährungsansprüche eines jeden Menschen sind anders und wir glauben nicht an eine Schwarz-Weiß-Lösung mit Milch; außerdem orientieren wir uns an den Konsumenten und nicht an den Farmern.”

Obwohl das Unternehmen seinen Sitz in Dubai hat, möchte man weiter darauf setzen einen Großteil der Rohstoffe aus Italien zu verwenden. So finden italienischer Hafer, italienische Mandeln und sogar italienischer Reis den Weg in die milchfreien Produkte.

Seit Beginn diesen Monats können Konsumenten die Koita-Produkte aus Mandeln sowie aus Hafer in über 500 F&B Standorten in den ganzen vereinigten arabischen Emirate genießen – worunter auch Schulen, Hotels, High-End-Restaurants und Krankenhäuser. Zudem vertreiben Einzelhändler wie Spinneys, Carrefour und Waitrose die Milchalternativen. Ab August sollen dann die Reis- und Sojamilch folgen, wobei letztere in zwei Varianten erscheinen wird – eine Standard-Variante und eine “Barista”-Variante, die sich besonders gut aufschäumen lässt und für den Einsatz in Kaffeespezialitäten gedacht ist.

Zwar scheint es auf den ersten Blick kontra-produktiv zu sein in einen konkurrierenden Markt zu investieren, doch schlagen auch andere Molkereiproduzenten bereits einen solchen Weg ein. Die Zunahme der Nachfrage nach alternativer Milch hängt zum einem mit der steigenden Nachfrage nach Milch in den eurasischen Ländern zusammen und zum anderen mit der steigenden Anzahl an Konsumenten, die vegane Milch verwenden. Unter der Abnahme der Nachfrage nach konventioneller Milch sehen sich Milchbauern zunehmend in Ihrer Existenz bedroht.