6 Nominierte für den Innovationspreis „Renewable Material of the Year 2021“ veröffentlicht



Drei fortschrittliche Recycling-Technologien, ein CO2-basiertes Reinigungsmittel, pflanzliches Leder und ein Hanf-Stuhl sind nominiert für den Innovationspreis „Renewable Material of the Year 2021“

Es gibt eine wachsende Marktnachfrage nach fortschrittlichen und gebrauchsfertigen nachhaltigen Materiallösungen mit einem geringen Kohlenstoff-Fußabdruck – und ohne fossile Brennstoffe. Als Antwort auf diese Herausforderung hat das nova-Institut beschlossen, alle relevanten Branchen in der neuen Renewable Materials Conference (RMC) (18. – 20. Mai) zu vereinen. An drei Tagen erhalten die Teilnehmer einen kompletten Überblick über die neuesten erneuerbaren Materiallösungen aus einer breiten Palette von nachhaltigen Rohstoffen und Technologien.

Am ersten Tag geht es um Bausteine und Chemikalien, am zweiten um Polymere und Kunststoffe und am dritten um Kunststoff- und Verbundwerkstoffe. Oder mit anderen Worten: Alle Materiallösungen basieren auf erneuerbarem Kohlenstoff – und vermeiden den Einsatz von zusätzlichem fossilem Kohlenstoff.

Und zum ersten Mal: Alle nicht-fossilen Materiallösungen in einem Wettbewerb auf der einzigartigen Renewable Materials Conference. Sechs Innovationen wurden nominiert, aus 36 Bewerbungen. Die Konferenz-Besucher werden den Gewinner wählen.

© nova-Institut GmbH

Die Wahl fiel dem Beitrat der Konferenz diesmal schwerer denn je. Denn dieses Mal mussten sie sich zwischen 36 innovativen und exzellenten Einreichungen aus der ganzen Welt entscheiden. Alle hatten sie sich für die Auszeichnung „Renewable Material of the Year 2021“ beworben und sie alle hätten die Nominierung verdient. Sechs von ihnen wurden nun ausgewählt, ihre neuen Technologien und Anwendungen einem breiten Publikum vorzustellen, das auf der Renewable Materials Conference (18. – 20. Mai, Online-Event) nachhaltige Materiallösungen sucht. Die Gewinner werden am zweiten Konferenztag online von den Teilnehmern gewählt. Der Innovationspreis wird von Covestro (Leverkusen) gesponsert.

Die Renewable Materials Conference ist die Nachfolgeveranstaltung der “13th International Conference on Bio-based Materials“, die auf einer erfolgreichen Historie der Vorgängerkonferenzen aufbaut: Im Jahr 2019 waren mehr als 270 Teilnehmer und 30 Aussteller anwesend. Sie war die zweitgrößte Veranstaltung zu biobasierten Materialien in Europa und wird in diesem neuen Konzept fortgesetzt. Die Konferenz integriert auch Themen der “Biocomposites Conference Cologne” und erweitert die Konferenz um Vorträge zu Chemikalien und Polymeren aus der CO2-Nutzung (CCU) sowie neue Lösungen aus dem Bereich Recycling, so dass das gesamte Spektrum der erneuerbaren Materialien abgedeckt wird.

Der Renewable-Carbon-Ansatz des nova-Instituts zielt darauf ab, das Ende des fossilen Zeitalters von Chemikalien und Kunststoffen einzuleiten und bildet die Grundlage für die RMC. Erneuerbare Chemikalien, Kunststoffe, Verbundwerkstoffe, Fasern und andere Produkte können entweder aus Biomasse, direkt über CO2-Nutzung oder durch Recycling hergestellt werden. Dazu gehören natürlich auch die etablierten Bereiche der biobasierten Polymere und Biokomposite.

Die Konferenz wird dazu beitragen, die nachhaltige Zukunft von Chemikalien und Materialien mitzugestalten und wird neue Vorteile und Synergien bieten, indem sie einen Treffpunkt für zahlreiche branchenübergreifende Vernetzungsmöglichkeiten schafft.

Besuchen Sie auch: www.renewable-materials.eu.

 

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