Spanische Regierung investiert in ein Projekt für kultiviertes Fleisch unter der Leitung von BioTech Foods



Das spanische Unternehmen BioTech Foods startete vor kurzem in Kooperation mit der spanischen Regierung eine mit 5,2 Millionen Euro dotierte F&E-Initiative mit dem Namen “CULTUREDMEAT”. Das allgemeine Ziel des CULTUREDMEAT-Projekts ist die Erforschung von kultiviertem Fleisch und die Förderung der zellulären Landwirtschaft.

BioTech Foods wird in diesem Projekt die technologische Führung übernehmen und mit 7 anderen Unternehmen und 10 Forschungsorganisationen zusammenarbeiten, darunter auch die führenden spanischen Tierfleischverarbeiter Argal und Martínez Somalo. BioTech Foods produziert seit 2017 seine eigene zellbasierte Marke namens “Ethicameat“, eine Reihe von kultivierten Fleischprodukten, die proteinreich, fettfrei, schlachtfrei und antibiotikafrei sind.

Das spanische Wissenschaftsministerium hat das Projekt nun mit insgesamt 3,7 Millionen Euro gefördert. Zusammen mit der Entwicklung gesunder Fette und funktionaler Inhaltsstoffe sollen so gesündere Fleischprodukte im Vergleich zu herkömmlichem Fleisch erforscht und hergestellt werden. Eines der Endziele des Projekts ist es, die Raten von Dickdarmkrebs und hohem Cholesterinspiegel zu senken, zwei der tödlichsten Gesundheitsprobleme Spaniens. Das Gesamtbudget der Initiative beläuft sich auf 5,2 Millionen Euro.

“Die größte Herausforderung für den Sektor ist im Moment der industrielle Maßstab, der es erlaubt, ausreichende Mengen für die Kommerzialisierung zu produzieren. Die Produktion von kultiviertem Fleisch hat großes Interesse in der Branche geweckt und viele Akteure arbeiten an diesem Fleisch der Zukunft, das die Umweltbelastung reduziert und das Wohlergehen der Tiere schützt”, sagte BioTech Foods über das Projekt.

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