Holy Bowly liefert in der Corona-Krise nun auch verpackungsfrei ins Home-Office

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© Grünzeug GmbH

Seit dem 11. Februar 2019 beliefert der erste verpackungsfreie Restaurant-Lieferdienst Holy Bowly (ehemals vanilla lunch) Büros zur Mittagszeit mit frisch zubereiteten Gerichten ausgewählter Restaurants. Der Clou dabei: Das Essen wird in Mehrwegboxen geliefert, welche bei den Lieferungen einfach ausgetauscht werden. Um seine Kunden auch im Home-Office weiter beliefern zu können und lokale Restaurants zu unterstützen, liefert der Service nun auch kontaktlos bis zur Haustür.

Wie die aktuelle Corona-Krise zu einer 180-Grad-Wende im bisherigen Geschäftsmodell von Holy Bowly führte, erklärt Felix Bonnert, der neue CEO der Grünzeug GmbH:

„Zuerst dachten wir alle, dass die Krise für uns das Aus bedeutet. Wir hatten gerade eine Skalierungsschwelle erreicht und von einem Tag auf den anderen verloren wir fast alle Bestellungen, da Firmen ihre Mitarbeiter ins Home-Office schickten. Doch dann erkannten wir die eigentliche Chance: Nicht jeder kann und möchte zu Hause selbst kochen und kaum jemand mag den Müll, der mit Essensbestellungen verbunden ist. Vor allem jetzt, wo immer mehr Menschen online Lebensmittel und Essen bestellen, türmen sich die Müllberge. Gleichzeitig kämpfen Restaurants um ihr Überleben. Mit der Umstellung auf Heim-Lieferungen können wir in der Krise einen wertvollen Beitrag für eine nachhaltige Versorgung leisten.“

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© Grünzeug GmbH

Um das zirkuläre System zur Müllvermeidung, sowie die faire Bezahlung der Fahrer aufrecht zu erhalten, arbeitet der Service weiterhin mit einem System aus Sammelbestellungen: Kunden können täglich bis 10:30 Uhr bestellen und werden zwischen 12:00–13:30 Uhr beliefert. Von Montag bis Freitag stehen den Kunden eine wechselnde Auswahl von drei Restaurants zur Verfügung, deren Gerichte auch kombiniert werden können. Neu ist, dass Holy Bowly eine Heim-Lieferpauschale von 2,90 € erhebt, die zu 100 % an die Fahrer weitergegeben wird. Die Lieferungen ins Home-Office starten in Berlin und Regensburg.

Neben dem Geschäftsmodell ändert sich auch die Art der Lieferung: Kontaktlose Übergaben in Zeiten der Pandemie

Der Service verschärft mit der Umstellung auch die Hygienemaßnahmen: Lieferungen erfolgen kontaktlos. Alle Fahrer werden mit Schutzmasken, viralen Desinfektionsmittel und Handschuhen ausgestattet. Pflicht für alle Fahrer ist auch eine tägliche Erklärung, dass keine Krankheitssymptome vorliegen. Aufseiten der Restaurants wird sichergestellt, dass die wiederverwendbaren Bowls bei mindestens 85 °C gewaschen, Hygienemaßnahmen eingehalten und Thermo-Taschen desinfiziert werden.