Blockchain in der (veganen) Lebensmittelkette?

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Die Blockchain-Technologie ist eine der vielversprechendsten Entwicklungen in der sicheren Dokumentation und Bereitstellung von Daten der letzten Jahre. Sie wird gemeinhin als die Möglichkeit angesehen, den Gefahren durch proprietäre Lösungen oder neugierige Firmen bzw. Staaten zu entgehen.

Die Blockchain-Technologie selbst ist dabei themenunabhängig. Um sie in einem bestimmten Gebiet einzusetzen, müssen grundlegende Dinge geklärt werden, z. B. welche Informationen auf diese Weise bereitgestellt werden sollen und nach welchen Kriterien mit ihnen zu verfahren ist.

Gerade im Bereich der veganen und vegetarischen Lebensmittel ist es wichtig, während der gesamten Lieferkette, sei es über mehrere Stationen oder Ländergrenzen hinweg, eindeutig nachprüfen zu können, ob die Anforderungen an diese besondere Lebensmittelgruppe eingehalten worden sind. Insbesondere durch die vielen Lebensmittelskandale der letzten Jahre hat das Vertrauen der Kunden stark gelitten. Kunden haben heute höhere Anforderungen an die Qualität und Transparenz. Heutigen Lieferketten wird großes Verbesserungspotenzial vorausgesagt, denn sie gelten bislang als intransparent.

Durch den Einsatz von Blockchain-Technologie erhofft man sich deutlich mehr Transparenz, Sicherheit und auch Vertrauen in der Lebensmittelkette. In einigen Lebensmittelketten werden bereits erste Blockchain-Lösungen implementiert, um deren Tauglichkeit und Langzeitstabilität zu prüfen.

Um den Einsatz von Blockchain Technologie in der Lebensmittelkette soll es nun auch in einem Expertenworkshop gehen, zu dem der Normenausschuss Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte (NAL) des DIN am 15. April 2019 nach Berlin einlädt.

Nach einer Einführung in das Thema wird in Vorträgen ein gemeinsames Verständnis und somit eine Grundlage für die anschließende Diskussion geschaffen:

  • Anwendungsbeispiel „Blockchain in der Lebensmittelkette“
  • Bedeutung der Blockchain-Technologie für die amtliche Lebensmittelüberwachung
  • Status der Digitalisierung aus Sicht eines Agrartech-Unternehmens
  • Vorstellung von Normen und Standards im Bereich der Blockchain-Technologie

Anschließend wird über die Entwicklung von Anwendungsstandards für den Einsatz der Blockchain-Technologie im Lebensmittelbereich informiert, um in diesem Kontext Aspekte wie Rückverfolgbarkeit, Qualitätssicherung und Überwachung zu diskutieren.

Die Einladung findet sich auf der Webseite. Für Networking ist genügend Zeit eingeplant und für das leibliche Wohl wird gesorgt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Interessenten sind herzlich eingeladen, sich bis zum 31. März 2019 bei [email protected] anzumelden. An sie können Sie auch alle Fragen stellen und erhalten weiterführende Informationen.

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