Veganes Essen für Krebspatienten: Lieferdienst “MamaSezz” kooperiert mit Forschungsinstitut

veganer Lieferdienst
© MamaSezz
Anzeige
Veggieworld (in 18 Städten weltweit)- Jetzt Standfläche sichern und Veggie-Zielgruppen besser erreichen.

Der US-amerikanische vegane Lieferdienst MamaSezz und das American Institute for Cancer Research (AICR) haben in dieser Woche ihre Zusammenarbeit angekündigt. Gemeinsam wollen sie Krebspatienten und -überlebenden gesunde, pflanzliche Mahlzeiten anbieten, die nachweislich zur Krebsprävention beitragen und die Krebsbehandlung unterstützen.

Die Ankündigung der Partnerschaft folgt auf die Veröffentlichung des AICR-Berichts “Diet, Nutrition, Physical Activity and Cancer: A Global Perspective“, der einen umfassenden Überblick über die aktuelle Krebspräventionsforschung bietet. Der Bericht verdeutlicht die Rolle der pflanzlichen Ernährung zur Krebsprävention und zeigt auf, dass eine vegane Ernährungsweise die Krebsbehandlung und die Überlebensfähigkeit von Patienten unterstützen kann.

Kichererbsen-Scramble mit Kurkuma
© MamaSezz

Gemeinsam haben AICR und MamaSezz entsprechende verzehrfertige Gerichte entwickelt. “Das American Institute for Cancer Research Bundle bietet Ihnen das beste Essen, wenn Sie es am meisten brauchen”, meint MamaSezz-Mitgründerin Meg Donahue. “Es ist der Goldstandard für pflanzliche Gerichte: köstlich, frisch, verzehrfertig, nach Hause geliefert.”

“Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit AICR”, sagt Lisa Lorimer, ebenfalls Mitgründerin von MamaSezz. “Wir haben eine lange Geschichte in der Bio-Lebensmittelindustrie und bringen jahrelange Erfahrung in der Kreation köstlicher Gerichte ein.”

Das Unternehmen MamaSezz wurde 2016 im US-Bundesstaat Vermont gegründet und nutzt evidenzbasierte Forschung zu Vollwertkost und pflanzlicher Ernährung zur Entwicklung des Geschäftsmodells. Das Unternehmen produziert und liefert frische, pflanzliche Gerichte innerhalb der USA. Zehn Prozent des Erlöses aus dem American Institute for Cancer Research Bundle kommen der Forschung des AICR zugute.

Laut Alice Bender, der Leiterin des AICR-Ernährungsprogramms, sei es der beste Weg den Empfehlungen zu Ernährung, Bewegung und Lebensstil des Berichtes zu folgen, um das eigene Krebsrisiko zu senken. “Eine Änderung des Lebensstils erfordert einige Anstrengungen, aber die Belohnungen können sich lebensverändernd auswirken”, sagt sie.

Das AICR finanziert Forschungsprojekte über den Zusammenhang zwischen Ernährung, körperlicher Aktivität und Körpergewicht und dem Krebsrisiko. Das Institut bietet Programme und Schulungen an, um Menschen zu einem Lebensstil zu verhelfen, der zur Krebsprävention und zum gesunden Überleben beiträgt.

Anzeige
Kennen Sie schon unsere internationale Ausgabe? Hier klicken (Link auf vegconomist.com) vegconomist (nicht veconomist)