Die ALDI SÜD Gruppe unterstreicht ihre Ambitionen im Bereich der alternativen Proteine und tritt der Branchenerklärung „Partners for Plant-Based“ bei. Mit diesem Schritt unterstützt einer der führenden Akteure des globalen Lebensmitteleinzelhandels die Forderung nach einem EU-weiten Aktionsplan für die pflanzliche Wertschöpfungskette.
Pflanzliche Strategie in europäischen Kernmärkten
Der Beitritt umfasst die europäischen Kernmärkte der ALDI Unternehmensgruppe, darunter Deutschland, Österreich, Großbritannien, Irland, Italien, die Schweiz, Slowenien und Ungarn. „Unsere Filialen bieten bereits eine breite Auswahl an pflanzlichen Produkten an, zum Beispiel: MyVay in Deutschland und Plant Menu in Großbritannien und Irland. Und wir planen, dieses Angebot noch weiter auszubauen“, teilt ALDI mit.
Signalwirkung für den Einzelhandel
Durch den Beitritt von ALDI SÜD wächst die Initiative auf über 100 Unterzeichner und Unterstützer an. Die Allianz, die von den Branchenverbänden EUVEPRO, Plant-Based Foods Europe (PBFE), Starch Europe und der European Alliance for Plant-Based Foods (EAPF) koordiniert wird, setzt sich für eine ambitionierte EU-Proteinstrategie ein. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz des europäischen Ernährungssystems durch eine verstärkte Ausrichtung auf pflanzliche Lebensmittel zu stärken.
ALDI SÜD betont, dass der Lebensmitteleinzelhandel unter den Mitunterzeichnern bislang unterrepräsentiert sei. Man sehe das eigene Engagement daher als bedeutenden Meilenstein für eine kooperativere Wertschöpfungskette. Gemeinsam mit den weiteren Unterzeichnern, darunter Produzenten, Landwirte sowie verschiedene Branchennetzwerke, unterstütze ALDI eine nachhaltigere Transformation und rufe die gesamte Branche dazu auf, sich der Initiative anzuschließen, um systemische Veränderungen zu bewirken.

EAPF fordert ehrgeizige EU-Proteinstrategie
Thomas Schobesberger, Generalsekretär der European Alliance for Plant-based Foods: „ALDI SÜD sendet ein starkes Signal, dass pflanzliche Lebensmittel nicht nur gut für Mensch und Umwelt sind. Sie sind auch ein wirtschaftlich tragfähiger, strategischer Aktivposten der europäischen Lebensmittelwertschöpfungskette, der Nachhaltigkeit in die Supermarktregale bringt. Mit einem eigenen EU-Aktionsplan für die Wertschöpfungskette pflanzlicher Lebensmittel und einer ehrgeizigen EU-Proteinstrategie kann die EU die Einkommen der Landwirte steigern, Emissionen senken, hochwertige Arbeitsplätze schaffen und die strategische Autonomie Europas stärken – und das alles bei gleichzeitiger Erweiterung der Auswahl für Verbraucher und Verbesserung der öffentlichen Gesundheit.“





