
Das britische Unternehmen „The Meatless Farm„, das im Oktober 2018 sein Marktdebut feierte, hat sich auf innovative pflanzliche Fleischalternativprodukte spezialisiert und ist dem Marktanalysten Kantar zufolge die am schnellsten wachsende Fleischalternativmarke Großbritanniens. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2016 von Morten Toft Bech, der die Verbraucher weltweit mit seinen Produkten dabei unterstützen will, ihren Fleischkonsum zu reduzieren. Vor kurzem kündigte das Unternehmen nun die Markteinführung seiner Produkte in Deutschland an. Aus diesem Anlass sprachen wir mit Gründer Morten Toft Bech, der uns mehr über die aktuellen Entwicklungen bei Meatless Farm und seine Pläne zu Deutschland verriet.
Herr Bech, Sie haben Meatless Farm gegründet, erzählen Sie uns einführend doch etwas über ihr Unternehmen und das Sortiment.
Meatless Farm ist eine der am schnellsten wachsenden europäischen Marken für pflanzliche Fleischalternativen. Wir wollen Menschen dabei unterstützen, ihren Fleischkonsum zu reduzieren und die Welt so etwas weniger von industriellem Fleisch abhängig machen. Damit das gelingt haben wir jahrelang daran gearbeitet, Produkte zu entwickeln, die in Bezug auf Geschmack, Textur, einfache Zubereitung und Nährwerte echte Alternativen bieten. Aktuell umfasst unser Sortiment Bratwürste, Hackfleisch, Hackbällchen, Hamburger, Nuggets und Schnitzel auf pflanzlicher Basis.
Mit welchen Produkten startet Meatless Farm in Deutschland?
In Deutschland starten wir mit unseren Hamburgern, pflanzlichem Hack und fleischfreien Hackbällchen, außerdem mit knusprigen Schnitzeln, Nuggets und deftig-knackigen Bratwürsten ‚Mediterran‘.
Der Markt für Fleischersatz ist ja schon gut besetzt. Wie differenziert sich Meatless Farm vom Wettbewerb?
Wir rücken die Fleischesser stärker in den Fokus und wollen es ihnen leicht machen, kleine Veränderungen in ihrem Speiseplan vorzunehmen und ihren Fleischkonsum zu reduzieren. Auch wenn sie nur ein oder zwei Mal pro Woche auf pflanzliche Alternativen zurückgreifen, wird das einen großen Impact auf unsere Umwelt haben. Damit sie das tun, muss die Alternative mindestens genauso gut sein, wie das bekannte Produkt und darüber hinaus einen Mehrwert bieten.
Deshalb haben wir beträchtliche Summen in Innovationen investiert und ebnen den Weg für einige der bahnbrechendsten Produktionsmethoden sowie die Zutatenforschung. Es ist entscheidend, dass wir die Balance zwischen Umweltfreundlichkeit, Gesundheit und gutem Geschmack erreichen. Die nächste Herausforderung für die Weltwirtschaft ist die Entwicklung neuer Ernährungssysteme, die auf pflanzenbasierter Lebensmitteltechnologie fußen. Mit Blick auf die Zukunft sehen wir die Möglichkeit, dass pflanzliche Proteine 60-70 % des intensiv bewirtschafteten Marktes für industrielles Fleisch ersetzen können.





