Kultiviertes Fleisch / Laborfleisch / In-vitro-Fleisch

Aleph Farms kooperiert mit BBGI und Fermbox Bio, um die Produktionskapazitäten für kultiviertes Fleisch in Südostasien zu erhöhen

Um die Kosten zu senken und eine schnellere Skalierbarkeit zu ermöglichen, implementiert Aleph Farms einen kapitaleffizienten Ansatz für seine Produktionsplattform.

Aleph Farms ist eines der führenden israelischen Unternehmen für zelluläre Landwirtschaft, das sich auf die Kultivierung hochwertiger Produkte aus Rinderzellen spezialisiert hat. Das Unternehmen ist nun eine Partnerschaft mit BBGI, einem Hersteller und Vertreiber von biobasierten Produkten, und Fermbox Bio, einem Forschungs- und Produktionsunternehmen für synthetische Biologie, eingeganen. Gemeinsam wollen die drei Unternehmen in Thailands erster Produktionsanlage für Anwendungen der zellulären Landwirtschaft kultiviertes Fleisch herstellen.

Kultiviertes Fleisch stammt aus tierischen Zellkulturen und wird in einer kontrollierten Umgebung gezüchtet, die unabhängig vom Klima und dem örtlichen Boden funktioniert. Die Produktion eignet sich für Wertschöpfungsketten, die dezentral, kompakt, vorhersehbar und in der Nähe der Endverbraucher angesiedelt sind. Dies trägt laut Aleph Farms dazu bei, Schwachstellen in der Lieferkette abzumildern, die Lebensmittelsicherheit zu erhöhen und den wirtschaftlichen Wohlstand lokaler Gemeinschaften zu fördern.

© Aleph Farms

Im Mittelpunkt der „Asset-light“-Strategie von Aleph Farms steht ein Hub-and-Spoke-Modell, das auf die wichtigsten Märkte ausgerichtet ist. Die Zusammenarbeit mit Partnern in der Wertschöpfungskette ist ein zentrales Element dieser Strategie, das für die Maximierung der Wirkung und das Erreichen der Unternehmensziele von entscheidender Bedeutung ist.

Die neue Zusammenarbeit ergänzt die Wachstumsstrategie von Aleph Farms in Südostasien, die durch andere Partnerschaften in der Region bereits gefördert wurde, darunter mit Thai Union, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Meeresfrüchte. Die neue Partnerschaft mit BBGI und Fermbox Bio konzentriert sich speziell auf die Verbesserung der Produktion, einschließlich der Optimierung der Kosten und der Ausweitung des Betriebs.

„Eine umsichtige, kapitaleffiziente Skalierung ermöglicht es uns, Investitionen in die Infrastruktur mit Bedacht zu steuern und eine nachhaltige Durchdringung von Schlüsselregionen zu ermöglichen“, so Didier Toubia, CEO und Mitgründer von Aleph Farms. „Diese Strategie steht im Einklang mit unserer Verpflichtung, verantwortungsvoll zu expandieren und dabei abrupte, umfangreiche CAPEX-Investitionen zu vermeiden. Letztlich steht diese Entwicklung im Einklang mit unserem übergreifenden Ziel, die Ernährungssicherheit durch einen gerechten und integrativen Übergang zu nachhaltigen, widerstandsfähigen Nahrungsmittelsystemen zu gewährleisten.“

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© Aleph Farms

Während die Nachfrage nach tierischen Proteinen und Fetten weltweit und insbesondere in Asien steigt, drohen ungünstige klimatische Bedingungen und Landknappheit die Ernährungssouveränität zu gefährden. Durch die Steigerung der Produktionskapazitäten für kultiviertes Fleisch als Ergänzung zu nachhaltigen konventionellen landwirtschaftlichen Praktiken soll diese Partnerschaft Ländern in Südostasien dabei helfen, eine stabile und zuverlässige Versorgung ihrer Bevölkerung mit hochwertigen tierischen Nahrungsmitteln zu erreichen.

„Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Aleph Farms und Fermbox Bio, da wir das gemeinsame Ziel verfolgen, Nachhaltigkeit und Ernährungssicherheit in die Welt zu bringen. BBGI ist in der Lage, seine Produktions- und Betriebsexzellenz einzubringen, indem es die Bioproduktion im großen Maßstab nutzt, um den nächsten Schritt in der Lebensmittelproduktion voranzutreiben“, sagt Kittiphong Limsuwannarot, Chief Executive Officer von BBGI.

„Die strategische Partnerschaft mit BBGI und Aleph Farms fügt sich nahtlos in unsere Kernaufgabe ein, biotechnologische Innovationen voranzutreiben, die globale Nachhaltigkeit zu stärken und einen Beitrag zur Zukunft der menschlichen Existenz zu leisten. Mit unserer umfassenden Erfahrung in der Entwicklung und dem Betrieb von Großanlagen für die Bioproduktion sind wir gut aufgestellt, um die gemeinsamen Ziele dieser Zusammenarbeit zu verwirklichen“, so Subramani Ramachandrappa, Gründer von Fermbox.

Weitere Informationen: aleph-farms.com

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