Der italienische Lebensmittelhersteller MartinoRossi S.p.A. hat seine neue Produktionslinie für pflanzliche Proteinpulver mit dem Röntgen-Inspektionssystem Dylight S von Minebea Intec aus Hamburg ausgestattet. Die Investition dient der Sicherstellung der Fremdkörperdetektion in komplexen Mehrkomponenten-Verpackungen und der Einhaltung EU-weiter Sicherheitsvorschriften für Lebensmittel.
Technologische Lösung für komplexe Verpackungen
Laut eines aktuellen Best-Practice-Berichts der beteiligten Unternehmen lag die besondere Herausforderung bei der neuen Produktlinie in der Beschaffenheit der Verpackung: MartinoRossi verwendet für die Proteinpulver Kartonbehälter mit einer inneren Metall-Feuchtigkeitsbarriere sowie Metallverschlüssen an Boden und Deckel. Diese Materialkombination erschwert die herkömmliche Metalldetektion.
Das installierte System Dylight S von Minebea Intec ist ein kompakter „Side-Shooter“ mit einer Gesamtlänge von 1,8 Metern. Es erkennt dichte Verunreinigungen wie Metallfragmente trotz der metallhaltigen Verpackung und schleust betroffene Einheiten automatisch aus.

Implementierung erfolgt vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen der EU
Die Implementierung erfolgt vor dem Hintergrund verschärfter regulatorischer Anforderungen in der Europäischen Union. Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 und den HACCP-basierten Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 sind Hersteller verpflichtet, präventive Maßnahmen zur Lebensmittelsicherheit zu ergreifen.
Für MartinoRossi ist dieser Schritt Teil einer Strategie, das Portfolio im Bereich der alternativen Proteine auszubauen. Das Unternehmen ist auf Clean-Label-Zutaten, allergenfreie und pflanzliche Zutaten spezialisiert.






