Junge Unternehmen auf der veganfach 2018: Die Messe als Startpunkt für den Erfolg

veganfach 2018
© Koelnmesse GmbH
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Wussten Sie, dass Deutschland den weltweit größten Anteil an veganen Lebensmittel- und Getränkeeinführungen hat? Von allen veganen Lebensmitteln und Getränken, die zwischen Juli 2017 und Juni 2018 weltweit eingeführt wurden, kamen 15 Prozent der neuen veganen Produkte aus der Bundesrepublik. Wer am 2. und 3. November die veganfach 2018 besucht, kann sich davon live überzeugen. Denn immer mehr junge Unternehmen und innovative Startups nutzen das internationalste vegane Lifestyleevent in Köln, um sich und ihre veganen Neuheiten einem breiten Publikum zu präsentieren.

Viele Startups und junge Unternehmen, darunter zahlreiche Firmen aus NRW, nutzen die veganfach 2018, um ihre Produktinnovationen einem internationalen Publikum zu präsentieren. Einige dieser jungen Unternehmen sind mittlerweile auch einem größeren Publikum ein Begriff. Denn auch in diesem Jahr sind wieder Startups auf der veganfach vertreten, die beispielsweise durch das TV-Format “Höhle der Löwen” bekannt geworden sind wie Happy Cheeze aus Niedersachsen, Heimatgut aus Hamburg oder Vepura aus Köln.

Vepura hat zwei Gründer, die sich seit vielen Jahren kennen. Manoj, einer der beiden Unternehmensgründer, kommt aus einer indischen Familie, die mit Begeisterung kocht. Er erlernte die Zubereitung der traditionell vegetarischen Gerichte von der Großmutter. Später lernte er Andreas, den zweiten Gründer, in Köln kennen und beeindruckte ihn mit seinen Kochkünsten. Das inspirierte die beiden Gründer, die Geschäftsidee – vegetarische, frische und exotische Fertiggerichte für moderne Genießer anzubieten – zur Gründung von Vepura.

Ebenfalls aus Köln kommt True Popcorn. Die beiden Filmfans und Gründer Sascha Hojzakowa und Uwe Meis haben 2017 den Ur-Mais für sich entdeckt. Ur-Mais ist der lange verschollene Mini-Cousin des heutigen Mais. Die Unternehmensgründer und Popcorn-Liebhaber versprechen für ihr Produkt, dass die zarten Schalen des Ur-Mais beim Poppen zerfallen, und echter Maisgeschmack ohne störende Schalen einen ungetrübten Popcorngenuss ermöglichen.

veganfach Koelnmesse Eingang Süd
© Foto: Koelnmesse GmbH / Harald Fleissner

Erstmals vertreten ist auch ecodemy mit Sitz in Troisdorf. Institutsleiter und Mitbegründer Dominik Grimm hat festgestellt, dass es für Menschen, die sich vegan ernähren möchten, keine Möglichkeit gibt, sich an einer Stelle umfassend zu informieren. Das war die Geburtsstunde von ecodemy, der Fernschule für Aus- und Weiterbildungen rund um die vegane Ernährung. Seit 2017 liegt auch die Anerkennung des Instituts durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) vor und so kann man sich bei ecodemy seitdem beispielsweise zum veganen Ernährungsberater ausbilden lassen oder beispielsweise über vegane Sporternährung informieren.

Bei Vegan Box aus Wuppertal handelt es sich um einen Online-Shop, bei dem man sich seine eigne vegane Lebensmittel- oder auch Beauty-Box zusammenstellen kann. Oder man lässt sich einfach monatlich eine vegane Überraschungsbox nach Hause liefern. Wer will, kann die Boxen auch im monatlichen Abo beziehen. Und weil Weihnachten nicht mehr lang auf sich warten lässt: Einen veganen Adventskalender gibt es auch.

Aus Düsseldorf kommen Jessica und Matthias, die Gründer von Raccoon. Die beiden „Schokoladenjunkies“ wollten auf ihre Lieblingssüßigkeit nicht verzichten, sich aber gleichzeitig bewusst und gesund ernähren. So kam es zur Idee, mit Raccoon die Schokoladenwelt ein kleines Stück zu revolutionieren. Herausgekommen ist eine Bio-Proteinschokolade, eine – so versprechen die Gründer – „sportliche Schokolade mit der Extra Portion Protein und ohne raffinierten Zucker“, die sich damit perfekt für Ernährungsbewusste und Sportler eignet.

Zum „Food Startup 2018“ wurde erst kürzlich Nomoo aus Köln von der StartupCon und der Lebensmittelbranche gekürt. Hinter NOMOO steht ein junges Gründungsteam, bestehend aus Jan Grabow und Rebecca Göckel. Noch im Studium haben sie mit dem Eismachen angefangen, in einer kleinen Gastronomie-Küche mitten im Herzen von Köln. Von dort aus wurden die ersten Gastronomiekunden in Köln beliefert. Mittlerweile wird das Eis in Hamburg produziert und NOMOO ist schon in vielen deutschen Städten verfügbar.

Das sind nur einige von vielen jungen und innovativen Unternehmen, die ihre Neuheiten auf der veganfach 2018 präsentieren. Geöffnet ist die Messe ab Freitagnachmittag, 2. November, von 14 bis 18 Uhr und am Samstag, 3. November von 10 bis 18 Uhr. Tickets kosten 12 Euro im Vorverkauf, 14 Euro an der Tageskasse. Das Nachmittagsticket (ab 14:00 Uhr) kostet 6 Euro.

Mehr Informationen unter www.vegafach.de

Koelnmesse – Global Competence in Food and FoodTec:
Die Koelnmesse ist international führend in der Durchführung von Ernährungsmessen und Veranstaltungen zur Verarbeitung von Nahrungsmitteln und Getränken. Messen wie die Anuga, die ISM und die Anuga FoodTec sind als weltweite Leitmessen etabliert. Die Koelnmesse veranstaltet nicht nur in Köln, sondern auch in weiteren Wachstumsmärkten rund um die Welt, z. B. in Brasilien, China, Indien, Italien, Japan, Kolumbien, Thailand, den Vereinigten Staaten und den Vereinigten Arabischen Emiraten Foodmessen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten. Mit diesen globalen Aktivitäten bietet die Koelnmesse ihren Kunden maßgeschneiderte Events in unterschiedlichen Märkten, die ein nachhaltiges und internationales Business garantieren.

Weitere Infos: http://www.global-competence.net/food/

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