Cornerstone Group veröffentlicht Bericht zu nachhaltigem Protein

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© Cornerstone Capital Inc.
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Die Cornerstone Capital Group veröffentlichte vor kurzem eine umfassende Studie mit dem Titel: “Sustainable Protein: Investing for Impact at the Nexus of Environment, Human Health and Animal Welfare.” Im diesem neuen Bericht über nachhaltige Proteine werden unter anderem Aspekte wie der sinkende Milchkonsum und die länderspezifischen Ernährungsrichtlinien zum Fleischkonsum thematisiert.

Das Hauptaugenmerk der Studie liegt vor allem auf der zunehmenden Popularität von nachhaltigem Protein. Aufgrund der veränderten Verbraucherpräferenzen, dem zunehmenden Bewusstsein bezüglich Umweltschäden durch die Massentierhaltung und den Fortschritten in Technik und Landwirtschaft, stellen nachhaltige Proteinquellen eine zukunftsorientierte Lösung dar.

Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass der Verbrauch von rotem Fleisch und Milchprodukten stetig zurückgegangen ist, während die Nachfrage nach Alternativen schnell gestiegen ist: vegane, vegetarische und flexitäre Lebensstile werden demnach immer beliebter. Auf globaler Ebene sind pflanzliche Nahrungsmittel die Hauptquelle für Eiweiß, auf die fast 60% des gesamten Angebots entfällt.

Der Bericht weist auch darauf hin, dass wenn man die Masse an pflanzlichen Erzeugnissen, die derzeit in Ländern wie China und Brasilien zu anderen Zwecken wie z.B. für Tierfutter oder für Biokraftstoff produziert werden, als Nahrungsmittel verwendet würde, könnte man damit die Grundbedürfnisse von circa 2,4 Milliarden Menschen befriedigen.

Weiterhin werden in immer mehr Ländern weltweit, vor allem in den europäischen Ländern, Ernährungsrichtlinien erstellt und herausgegeben, in denen dazu geraten wird, mehr pflanzliche Lebensmittel und weniger Fleisch- und Milchprodukte zu konsumieren.

Angesichts des steigenden Bedarfs an nachhaltigen Proteinen, ergeben sich auch für Investoren vielfältige Möglichkeiten: Alternative Proteine ​​(pflanzliche Proteine, fermentierte Proteine ​​und kultiviertes Fleisch), Bio-Lebensmittel und Entwickler neuer Technologien sind hierbei lukrative Investitionsfelder, heisst es im Bericht.

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