Spanien: Trend zum Veganismus beeinflusst den Bio-Markt

Spanien Fahne Spanish flag
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Schon seit längerer Zeit grenzen sich die sogennanten Millennials in Bezug auf andere Bevölkerungsschichten durch ihren gesunden und nachhaltig bzw. vegan ausgerichteten Lebensstil ab. Dass diese globale und interkulturelle Entwicklung auch nicht spurlos an Ländern wie Spanien vorbeigeht, belegen interessante Ergebnisse einer von „IRi Marktforschung“ im Jahre 2016 durchgeführten Studie, die den Titel „Consumo Eco y Bio 2017″ trägt. Demnach sind gut ein Drittel der Bio-Kunden in Spanien jünger als 35 Jahre alt.

Gegenstand der Untersuchung in der Studie waren in erster Linie Bio-Produkte und der sich entwickelde Markt in diesem Segment. Unter anderem wird in dem Bericht aufgezeigt, dass Konsumenten, die überwiegend Bio einkaufen, ganz ähnliche Motive für ihre Konsumpräferenzen aufweisen wie diejenigen, die vegan einkaufen. Der zunehmende Trend zu fleisch- bzw. tierfreiem Essen beeinflusst also die Entwicklung des Bio-Marktes signifikant.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Ernährung ist die Gesundheit. Das Hauptargument für den Verzicht von tierischen Produkten, oder auch von solchen, die künstliche Inhaltsstoffe enthalten, ist in den meisten Fällen die eigene Gesundheit. Besonders die jüngeren Generationen, bei denen ein vergleichsweise starkes Bewusstsein für gesundheitliche und ökologische Aspekte vorherrscht, richten ihr Konsumverhalten danach aus. Neben diesem Faktor spielt auch der Geschmack und die Qualität von Bio-Produkten eine entscheidende Rolle beim Kauf. Spanien ist mit 2,01 Millionen Hektar ökologischer Landbaufläche führend in der europäischen Bio-Produktion.

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