Veganz Group AG plant die Begebung einer 7,5 % Anleihe im Volumen von bis zu 10 Mio. Euro

Die Veganz Group AG, einer von weltweit wenigen Vollsortiment-Anbietern für vegane Lebensmittel, plant die Emission einer Schuldverschreibung (ISIN: DE000A254NF5) im Volumen von bis zu 10 Mio. Euro, die über die Laufzeit von fünf Jahren mit 7,5 % p. a. verzinst ist (die “Anleihe”). Das öffentliche Angebot in der Bundesrepublik Deutschland wird vom 13. Januar 2020 bis 7. Februar 2020, 12 Uhr (vorzeitige Schließung vorbehalten) über die Zeichnungsfunktionalität “DirectPlace” der Frankfurter Wertpapierbörse im Handelssystem XETRA durchgeführt.

Gleichzeitig können interessierte Anleger die Anleihe über die Crowdinvesting-Plattform Seedmatch (www.seedmatch.de/veganzanleihe) und direkt über die Veganz Group AG (www.veganz.de/ir) jeweils unter Verwendung des dort vorgehaltenen Zeichnungsscheins zeichnen. In Luxemburg wird das öffentliche Angebot durch Schaltung einer Anzeige im Tageblatt kommuniziert. Ferner erfolgt durch die Emittentin und ausgewählte Finanzintermediäre eine Privatplatzierung an qualifizierte Investoren. Die Emission wird von der DICAMA AG als Financial Advisor begleitet.

Die zufließenden Mittel sollen für die Ablösung von Lieferantenverbindlichkeiten, die Verstärkung der Flächenpräsenz durch Außendienstmitarbeiter, Marketingmaßnahmen, Produktentwicklung und -management sowie für die Optimierung der Finanzierungsstruktur (Ablösung eines höher verzinslichen Bankdarlehens und Rückführung kurzfristiger Gesellschafterdarlehen) verwendet werden.

Veganz bietet als eines von weltweit wenigen Unternehmen ein komplettes Sortiment an veganen Lebensmitteln an: von Süßwaren über Fleisch-, Fisch- und Käsealternativen bis hin zu pflanzlichen Proteinen und Frühstücksartikeln mit veganen Milchsäurekulturen. Das Sortiment umfasst mittlerweile ca. 165 rein pflanzliche Produkte aus hochwertigen Zutaten überwiegend in Bio-Qualität. 2011 gestartet als Europas erste vegane Lebensmittelsupermarktkette, konzentriert sich das Berliner Unternehmen mittlerweile auf die Entwicklung eigener veganer Produkte und vertreibt diese unter der Eigenmarke Veganz an über 15.000 Verkaufsstellen wie Edeka und dm in Deutschland sowie Spar in Europa.

Die industrielle Tierhaltung gilt mit einem Anteil von 24 % neben dem Transportsektor als größter Verursacher von Treibhausemissionen. Mit seinen Produkten bietet Veganz klimafreundliche Lebensmittel in Zeiten der Fridays-for-Future-Bewegung und des wachsenden Bewusstseins für die Folgen des Klimawandels. Die Unternehmensvision ist es, allen Menschen einen veganen Lebensstil zu ermöglichen. Veganz bedient dabei einen wachsenden Markt. So wuchs laut Statista der Umsatz mit vegetarischen und veganen Lebensmitteln in Deutschland im Jahr 2018 um rund 33 % von 736 Mio. Euro auf 978 Mio. Euro. Nach Angaben von Acumen Research and Consulting soll der weltweite vegane Lebensmittelmarkt bis 2026 auf rund 24,3 Mrd. US-Dollar steigen – mit einer prognostizierten jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von rund 9,1 % von 2019 bis 2026.

Jan Bredack, Gründer und CEO von Veganz, sagt: “Wir wollen Vorreiter sein, die Kundenwünsche nach Transparenz erfüllen und zeigen, dass der Konsum von veganen Produkten die Welt verändern kann. Kein Fortschritt im Transportsektor und keine Energiewende können den Klimawandel so grundlegend verlangsamen wie eine bewusste Lebensmittelauswahl und eine nachhaltige Lebensmittelproduktion. Mit Veganz-Produkten entscheidet sich der Kunde bewusst für die Zukunft. Doch wir wollen noch viel mehr für die Umwelt tun und setzen dafür jetzt auf die Begebung einer Anleihe sowie die dadurch steigende Aufmerksamkeit.”

Der von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) gebilligte und an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) notifizierte Wertpapierprospekt ist auf der Internetseite der Veganz Group AG (www.veganz.de/ir) verfügbar.

Die Anleihe soll voraussichtlich am 10. Februar 2020 in den Handel im Open Market der Deutsche Börse AG (Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse) einbezogen werden.

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