Rügenwalder Mühle: Vegan/vegetarisches Segment wächst

Porträt: Godo Röben
© Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH & Co. KG

Zum Ende des Geschäftsjahres 2017 (Stichtag 31.12.) hat die Rügenwalder Mühle ein positives Fazit gezogen: Das Familienunternehmen setzte auch bei weiterhin schwieriger Marktlage seinen erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre fort. Der Gesamtbruttoumsatz blieb mit rund 201 Mio. Euro nahezu konstant (2016: 204 Mio. Euro).

„Wir sind sehr stolz auf das, was wir 2017 erreicht haben. Insbesondere im hart umkämpften Markt für vegetarische/vegane Alternativen konnten wir uns als Mittelständler gegen die wachsende Zahl an Wettbewerbern – darunter viele Start-Ups, aber auch große Konzerne – extrem erfolgreich behaupten: Ende 2014 war die Rügenwalder Mühle das erste fleischverarbeitende Unternehmen, das vegetarische/vegane Fleischalternativen auf den Markt brachte. Inzwischen haben wir in diesem Segment mit 30 % Umsatzanteil die absolute Marktführerschaft inne – noch vor den Handelsmarken“, so Godo Röben, Geschäftsführer der Rügenwalder Mühle.

Bei vegetarischen/veganen Alternativen Marktführer

Der Markt für vegetarische/vegane Fleischalternativen ist auf einem guten Niveau und entwickelt sich stetig weiter. Seit Oktober 2017 hat der Markt nochmals an Fahrt gewonnen. Im Vergleich zum Vorjahr nahm alleine im Mai 2018 der Absatz für vegetarische/vegane Fleischalternativen um 4,6 % zu. Die Rügenwalder Mühle konnte seit Januar in diesem Segment sogar einen Zuwachs von 14 % für sich verbuchen. Insgesamt erzielte der Lebensmittelhersteller damit 2018 ein Absatzwachstum von bisher 2 % (Januar bis Mai 2018).

„Wir sind davon überzeugt, dass vegetarische/vegane Alternativen mehr als ein Trend sind und weiter an Bedeutung gewinnen – vor allem auch vor dem Hintergrund der immer drängender werdenden Klimaproblematik“, so Röben. Ziel des Unternehmens ist es, 2020 40 % seines Umsatzes mit fleischfreien Produkten zu erwirtschaften. Die Rügenwalder Mühle ist dabei auf einem guten Weg: Im Mai 2018 betrug der Umsatzanteil bereits 30 %. Auch 2017 hat das Unternehmen aus Bad Zwischenahn 2017 seine fleischfreie Linie ausgebaut. Im Veggie-Sortiment findet sich zudem eine immer größere Auswahl an Produkten mit veganen Rezepturen.