• Bleed vertreibt vegane Slow Fashion-Textilien zu fairen Preisen



    Der vegane Mode-Unternehmen “Bleed” schließt sich dem “Slow Fashion”-Trend an, in dem es um die vollständige Kontrolle der Textilienwertschöpfung auf Fairness, Nachhaltigkeit und Tierschutz geht. Gestartet ist das Geschäft unter Michael Spitzbart im Jahr 2008. Mit einem Gründungskapital von 30.000 Euro wurde innerhalb der ersten vier Wochen, die erste Kollektion bestehend aus 22 Teilen produziert.

    Der Name des Unternehmens soll auf die ausbeuterischen und verschwenderischen Verhältnisse aufmerksam machen, unter denen Menschen leiden, die in der Fertigung von Textilien beschäftigt sind. Nachdem das Unternehmen nun bereits zehn Jahre am Markt agiert, weisen die fairen Street- und Sportswear-Kollektionen von Bleed nun bereits 300 Teile auf. Zudem haben sich bereits zwölf Mitarbeiter dem Team und der Mission von Bleed angeschlossen.

    Als anfängliche Zielgruppe legte  sich Spitzbart anfangs auf Sportbegeisterte zwischen 20 und 30 Jahren fest. Diese Zielgruppe erweiterte sich jedoch schnell, was vom Gründer so beschrieben wird: “Mittlerweile sehe ich, dass wir eine deutlich vielfältigere Zielgruppe ansprechen – vom 25-jährigen Mountainbiker bis zum 60-jährigen Oberstudienrat”. Diese bedient das Modelabel nun jährlich mit neuen Kollektionen, die aus circa 13 Teilen bestehen. Dies ist für ein modeschaffendes Gewerbe nicht gerade viel, ein Grund  sich das Label  “slow Fashion” zu nutze zu machten. Das Ziel sei nicht Schnelligkeit, sondern dass die gesamte Herstellung im Sinne einer nachhaltigen Produktionsweise geschehe.

    Dabei sind die angebotenen veganen Bio-Jeans mit 99 Euro pro Stück im Vergleich zu anderen Markenanbietern noch recht günstig. Und das ist so gewollt, denn Themen der Nachhaltigkeit, die “jeden interessieren sollten”, werden durch den Preis, für die als bio-zertifizierten Textilprodukte, für jede Kundengruppe zugänglich gemacht.

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