Cultimate Prototyp: Produkt mit kultiviertem Fett in der Pfanne beim Anbraten

© Cultimate Foods

Im Interview mit Cultimate Foods: „Kultiviertes Fett kann die Qualität und das Geschmackserlebnis einer Fleischalternative immens steigern“

Das 2022 gegründete Berliner Startup Cultimate Foods hat sich auf die Kultivierung von tierischem Fett spezialisiert. Als Zutat soll das Fett pflanzlichen Fleischprodukten den authentischen Fleischgeschmack und die authentische Textur verleihen. Auf diese Weise entsteht ein Hybridprodukt, also eine Kombination aus pflanzlichem Protein und zellbasierten Inhaltsstoffen. Ende April 2024 hat das Unternehmen bei einer Finanzierungrunde 2,3 Millionen Euro von führenden Biotech- und Foodtech-Investoren erhalten. Eugenia Sagué, Mitgründerin und Geschäftsführerin von …

mehr

© Wellfairs GmbH

Im Interview mit Hendrik Schellkes von der VeggieWorld: „Auf unserer Messe haben die Aussteller die Möglichkeit, auch die Geschichte und Köpfe hinter der Marke oder dem Produkt zu präsentieren“

Die VeggieWorld Messereihe findet seit 2011 in regelmäßigen Abständen deutschlandweit in verschiedenen Städten statt. Sie bietet eine Plattform für vegane Unternehmen, ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren und den Besuchern die Vielfalt der veganen Lebensweise näherzubringen. Auf der Messe können Besucher unter anderem an Workshops und Vorträgen teilnehmen, Produkte probieren und direkt bei den Herstellern einkaufen. In der veganen Branche hat die VeggieWorld nicht nur als Ort des Austauschs …

mehr

© MyriaMeat

Im Interview mit MyriaMeat: „Jeder Muskel wird durch Bewegung trainiert. Erst dadurch wächst er und bekommt seine besondere Stabilität. Auch Cultivated Meat sollte idealerweise trainiert werden.“

Schweinefleisch ohne Schlachtung – diese Überschrift stand Ende April 2024 über vielen Medienartikeln. Der Grund: Das deutsche Biotech-Startup MyriaMeat hatte der Öffentlichkeit ein Filet vorgestellt, für das kein Tier sein Leben lassen musste. Stattdessen wurde das Fleisch in einem Labor in der Life Science Factory in Göttingen hergestellt. Zur Stadt Göttingen hat MyriaMeat eine enge Bindung, schließlich ist das Unternehmen eine Ausgründung der dortigen Universität. Ins Leben gerufen wurde das …

mehr

Anzeige

© DMK GROUP

Im Interview mit MILRAM Food-Service: „Die steigende Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen wird sich immer stärker im Außer-Haus-Markt widerspiegeln“

Von der Betriebsgastronomie bis zur Bäckerei: MILRAM Food-Service ist Experte für Milch- und Käseprodukte und richtet sich an Profis aus allen Bereichen des Außer-Haus-Marktes. Angesichts der steigenden Plant-based Nachfrage hat die Marke der DMK Group auch ein pflanzliches Sortiment aufgebaut. 2022 hat DMK erstmalig pflanzliche Produkte ins Sortiment aufgenommen und reagiert damit auf sich verändernde Ernährungsgewohnheiten. Das MILRAM Food-Service Sortiment wird 2024 um vier pflanzliche Neuprodukte erweitert – darunter die …

mehr

© GoodMills Innovation GmbH

Im Interview mit GoodMills Innovation: „Als mittelgroßes Unternehmen sind wir in der Lage, uns an die wechselnden Anforderungen des Marktes anzupassen“

Die Marktnachfrage nach Zutaten, die den Genuss von pflanzlichen Proteinen verbessern können, steigt kontinuierlich. Als hochwertige, nachhaltige Proteinquelle, wird die Erbse seit Jahren immer beliebter. Die Umwandlung dieses Rohstoffs in verbraucherfreundliche Produkte, die in Bezug auf Geschmack, Beschaffenheit und Nährwert überzeugen, ist jedoch ein Prozess, der nur wenigen Unternehmen optimal gelungen ist. Einer der Pioniere in diesem Bereich ist GoodMills Innovation, dessen VITATEX®-Produktreihe von Erbsentexturaten Lebensmittelherstellern hilft, die Kraft der …

mehr

Jens Tuider © ProVeg

Im Interview mit ProVeg: „Das Problem ist nicht das Fleisch an sich, sondern seine Erzeugung, die industrielle Tierhaltung“

Tierleid, Klimawandel, Zivilisationskrankheiten und Welthunger haben etwas gemeinsam: Die Ursache für ihre Existenz liegt unter anderem in der industriellen Tiernutzung begründet. So fasst es zumindest die Organisation ProVeg International zusammen. ProVeg möchte eine Ernährungswende vorantreiben, die die genannten Probleme reduziert sowie die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Potenziale hebt – und setzt hierbei nicht nur auf den weiteren Ausbau pflanzlicher, sondern auch auf die Förderung kultivierter Nahrungsmittel. Jens Tuider, Internationaler Strategischer Leiter …

mehr

Anzeige

Fabio Ziemssen, der Vorsitzende des Vereins BALPro, auf dem Lebensmittelforum Bremerhaven © Kerstin Rolfes

Im Interview mit dem Bundesverband für alternative Proteinquellen (BALPro): „Der neue Wirtschaftsbereich der alternativen Proteine braucht eine starke Gemeinschaft, eine starke Stimme“

Wie schafft man es, dass alternative Proteinquellen eine größere Rolle auf dem Markt spielen? Wie können Unternehmen, die mit pflanzlichen, fermentierten oder kultivierten Produkten zu tun haben, unterstützt werden? Eine Organisation, die genau hier ansetzen will, ist der Bundesverband für alternative Proteinquellen (BALPro), der vor fünf Jahren aus der Taufe gehoben wurde. Er will den Austausch zwischen Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft fördern. Mittlerweile gehören dem im März …

mehr

Dr. Zoe Mayer © STEFAN KAMINSKI

Im Interview mit Zoe Mayer von den Grünen: „Es wird ja niemand gezwungen, kultiviertes Fleisch zu essen“

Schon in ihrer Jugend hat sich Dr. Zoe Mayer politisch engagiert. Mit 14 Jahren ist sie der Partei Bündnis 90/Die Grünen beigetreten. Seit 2021 ist die aus Karlsruhe stammende Politikerin Abgeordnete im Bundestag. Vor allem Tier- und Klimaschutz liegen ihr am Herzen. Wenn Teile des gesellschaftlichen Fleischbedarfs durch Zellkulturfleisch gedeckt werden, könne die Tierhaltung ihrer Meinung nach ab- und umgebaut werden. Und das sei gut für die Tiere und das …

mehr

Prof. Dr. Nick Lin-Hi © Nick Lin-Hi / Sonja Smalian

Im Interview mit Wirtschaftsprofessor Dr. Nick Lin-Hi: „Bei kultiviertem Fleisch ist die Wertschöpfungskette kürzer und die Logistik weniger komplex.“

250.000 Euro für einen Burger? Wenn Medien über kultiviertes Fleisch berichten, fällt in den meisten Fällen irgendwann diese Summe. Denn so viel hat die Entwicklung des ersten Burgers aus In-Vitro-Fleisch gekostet, der 2013 in London der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Und „250.000 Euro für einen Burger“ klingt schmissiger als „250.000 Euro für die Entwicklung eines Burgers“. Mittlerweile geben die Unternehmen der Branche viel geringere Produktionskosten für kultiviertes Fleisch an. Doch laut …

mehr

Anzeige

© Hamburg Messe und Congress/Rene Zieger

Im Interview mit der INTERNORGA: „Wir als INTERNORGA sehen, dass der Plant-Based Trend in der Hotellerie, Gastronomie und Lebensmittelindustrie immer mehr an Bedeutung gewinnt“

Die INTERNORGA findet als internationale Leitmesse für Gastronomie, Hotellerie, Bäckereien und Konditoreien jährlich in Hamburg statt und zieht nationale sowie internationale Aussteller und Fachbesucher an. Vom 8. bis 12. März verwandelte sich die Hansestadt erneut in das Zentrum der Außer-Haus-Branche, mit einer Vielzahl innovativer Produkte und Zukunftstrends. Mit einem umfangreichen Rahmenprogramm und verschiedenen Branchenwettbewerben bot die Messe wieder eine renommierte Plattform für Austausch und Networking. Ein besonderer Fokus lag in …

mehr

david loichen von woa

David Loichen © Wide Open Agriculture

Im Interview mit Wide Open Agriculture: „Aufgrund der großartigen Eigenschaften der Lupine werden wir daran arbeiten, zusätzliche Produkte auf dieser Basis zu entwickeln“

Wide Open Agriculture (WOA) ist ein innovatives Unternehmen, das sich auf nachhaltige Landwirtschaft und die Entwicklung hochwertiger, pflanzlicher Lebensmittel spezialisiert hat. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Australien und seit kurzer Zeit auch in Deutschland und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der Umweltschutz, Tierwohl und gesunde Ernährung miteinander verbindet. Ein besonderer Schwerpunkt von Wide Open Agriculture liegt auf der Entwicklung und Herstellung von veganen Lebensmittelzutaten und Proteinalternativen. Das Vorzeigeprodukt des Unternehmens …

mehr

© VEGETUS PLANT-BASED s.r.o.

Im Interview mit VEGETUS: „Wir haben großen Respekt vor dem deutschen Markt, der in der Entwicklung der veganen Branche führend ist“

Das Unternehmen Vegetus wurde im Jahr 2007 in der Ukraine gegründet und hat sich auf die Herstellung veganer Lebensmittel spezialisiert. Die Produktpalette des Unternehmens umfasst eine Vielzahl von pflanzlichen Alternativen zu traditionellen Fleischprodukten, darunter Würste, Burger und Saucen, die speziell dafür entwickelt wurden, den Geschmack und die Textur von Fleisch nachzuahmen. Seit seiner Gründung hat sich Vegetus dem Ziel verschrieben, hochwertige pflanzliche Nahrungsmittel zu produzieren, die nicht nur gesund, sondern …

mehr

Anzeige

© Die Vegane Fleischerei

Im Interview mit der Veganen Fleischerei: „Unser Ziel ist es, die Menschen zum Nachdenken anzuregen“

Im Januar 2023 eröffnete die Vegane Fleischerei ihre erste Filiale in Dresden. Seitdem ist das junge Franchise-Unternehmen weiter expandiert, mit zwei zusätzlichen Filialen in München. Auch das Produktangebot wird ständig erweitert, auf mittlerweile über 70 Produkte. Um unabhängig und nachhaltig zu wachsen, vermeidet es das Unternehmen, sich durch Banken und Fremdkapital zu finanzieren. Ende März hat das Unternehmen deshalb eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext ins Leben gerufen, um mit frischem Kapital …

mehr

Lukas Frei © Bühler Group

Im Interview mit Bühler: „Bühler hat sich entschieden, die gesamte Wertschöpfungskette für alternative Proteine abzudecken, weil wir darin den Mehrwert für unsere Kunden sehen“

Die Bühler Group ist ein globales Technologieunternehmen, das sich unter anderem der Entwicklung nachhaltiger Prozesstechnologien und -lösungen für die Nahrungsmittelindustrie widmet. Bühler bietet speziell auch Herstellern von veganen und pflanzenbasierten Proteinprodukten ein wachsendes Portfolio an fortschrittlichen Verarbeitungstechnologien sowie seine Expertise in der Produktentwicklung an. Ende November eröffnete der Schweizer Technologiekonzern zusammen mit endeco sein neues Protein Application Center in Uzwil, in der Schweiz. Das Zentrum vervollständigt die Technologielösungen zur Verarbeitung …

mehr

Martin Patz, Mitgrüder von fungtional.bio © fungtional.bio

Im Interview mit fungtional.bio: „Fermentation ermöglicht sowohl eine kostengünstigere als auch nachhaltigere Produktion“

Das Early-Stage BioTech-Startup fungtional.bio mit Sitz in Berlin und München hat sich auf Lösungen für Herstellungsmethoden der mikrobiellen Fermentation spezialisiert. Das Startup hat sich als Akteur in der Schnittstelle von Biologie, Bioinformatik und Deep Learning positioniert und verfolgt die Mission, die Gesellschaft beim Übergang zu nachhaltigen Nahrungsquellen durch Biotechnologie zu unterstützen. fungtional.bio möchte die Billionen-Dollar-Bioökonomie erschließen, indem das Startup mit Foundation Models für mikrobielle Fermentationssysteme zahlreiche Vorhersageherausforderungen löst, beginnend mit …

mehr

Anzeige