Aus der Heimat, für die Heimat, in die Welt hinaus – Im Interview mit “Heimatgut”

Die Gründer von Heimatgut: Aryan Moghaddam & Maurice Fischer
© Heimatgut

Kartoffelchips und Popcorn sind uns Deutschen wohl bekannt. Daran lässt sich nicht viel optimieren oder neu kreieren, oder? Doch! Das zumindest ist die Mission vom engagierten Team von “Heimatgut”. Das junge und dynamische Unternehmen arbeitet an “gesunden Snackalternativen” und ist täglich damit bemüht, Produkte zu entwickeln, die ein “Snacken ohne Reue” ermöglichen. Absolut ein Thema der heutigen Zeit und deshalb hat vegconomist Heimatgut zum Interview gebeten, um über das Unternehmen, das derzeitige Angebot und zukünftige Entwicklungen zu sprechen.

Wo steht Heimatgut derzeit im wirtschaftlichen Kontext?
Mit Heimatgut haben wir in den vergangenen Jahren die Supermarktregale im Sturm erobert: Allein im Januar dieses Jahres konnten wir fast 700.000 Tüten unserer leckeren Produkte ausliefern. Unsere Mission ist es, Deutschlands größter gesunder Snackhersteller zu werden. Und das Feedback ist fantastisch. Nachdem alles mit der vergeblichen Suche nach einem gesunden, leckeren Snack als eine Art Experiment in unserer heimischen Küche begann, sind wir heute ein international wachsendes Unternehmen. Darauf sind wir sehr stolz.

Euro Botschaft für Eure Mission lautet ja: “Aus Liebe zum Guten“. Ist das auch die Botschaft für einen (neuen) wachsenden Markt?
Unsere Philosophie ist definitiv unser Produkt. Immer mehr Menschen haben verstanden, dass man mit besserem Essen sein Wohlbefinden deutlich steigern kann. Heimatgut macht es jedem leicht, sich besser zu ernähren. Selbst unterwegs oder auf dem Sofa kann ohne Reue, aber dafür mit richtig viel Spaß genossen werden. Für uns ist es besonders wichtig, dass wir keine Abstriche bei der Herstellung machen. Die Marke Heimatgut steht für Ehrlichkeit und Authentizität. Bei jedem Bissen kann unser Kunde darauf vertrauen, ein natürliches Snackerlebnis aus hochwertigen Zutaten zu erleben – ganz ohne Schnickschnack.

Heimat(gut) und Kokos, wie passt das zusammen?
Das passt hervorragend zusammen. Selbstverständlich ist uns allen bewusst, dass das deutsche Klima für Palmen eher weniger geeignet ist, sodass wir uns natürlich nicht an regionalen Bodenflächen bedienen können. Wir bieten also nicht nur Gutes aus der Heimat, sondern auch Gutes für die Heimat. Wir sind der Meinung gewesen, dass Kokos Chips eine tolle Alternative zu anderen, zuckerreicheren Naschereien sind. Unsere Kokos Chips gibt es in drei Varianten – und Schoko ist eindeutig unser Verkaufsschlager. Bei dieser Sorte werden die Kokos Chips mit einem sanften Kakaomantel umzogen und sind damit die perfekte Alternative zu herkömmlicher Schokolade. Und wirft man einen Blick auf die Rückseite, sind die Inhaltsstoffe sehr gering gehalten und alle natürlicher Herkunft. Auf Natürlichkeit legen wir bei Heimatgut nämlich besonders viel Wert!

Was sind Ihre (geplanten) Kampagnen/Marketingbotschaften für den Handel?
Unsere grundlegende Botschaft ist immer die gleiche: Wir bieten Alternativprodukte für eine bewusste und vielfältige Ernährung! Wir sind individuell und decken die Nachfrage nach Snacks, die ohne Bedenken verzehrt werden können. Verzicht ist unserer Meinung nach nicht die Lösung des Problems, denn der Körper hat einen gewissen Bedarf an Nährstoffen, der gedeckt werden muss, um unter anderem ein intaktes Immunsystem zu haben, sich körperlich gut zu fühlen, zu den Prozessen innerhalb des Körpers beizutragen und Mangelerscheinungen vorzubeugen. Wir greifen auf gute Zutaten zurück und bieten Produkte für unterschiedliche Zielgruppen an, sodass für jeden etwas dabei ist.

Die Produktrange wurde seit dem Start schon erweitert mit Popcorn und Kokos, gibt es weitere Planungen für neue Produkte?
Ganz aktuell haben wir unsere tollen Erdnuss-Quinoa-Flips auf den Markt gebracht – und das Feedback ist schon jetzt großartig! Wie alle unsere Produkte sind auch unsere neuesten Flips 100% natürlich, vegan, glutenfrei und in feinster Bio-Qualität. Unser Team arbeitet stetig an neuen Produktentwicklungen und wir haben noch so einige Knüller in der Pipeline!

Mittlerweile gibt es ja viele Nachahmer, die mit ähnlichen Produkten den Markt betreten haben. Inwieweit hat das Ihre Marktposition beeinträchtigt?
Konkurrenten bleiben nie aus. Unabhängig davon, um was für ein Konsumgut es sich handelt. Für uns ist das ein Ansporn, unsere Transparenz den Kunden gegenüber noch intensiver zu betonen, noch mehr Sichtbarkeit zu zeigen, noch präsenter zu sein. Der erste Schritt dazu war der Relaunch unserer Corporate Identity. Wir haben ein neues Logo für die Brand entwickelt, jedes Produkt hat ein neues Verpackungsdesign erhalten. Die Bilanz ist durchweg positiv, das Feedback hervorragend und die Sichtbarkeit unseres Produktes im LEH verstärkt. Wir waren die ersten und werden die ersten bleiben. (lacht)

Wie schaffen Sie es denn, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten?
Mit einzigartigen Produkten und einer herausragenden Qualität. Unser Ziel war es, ein ganz neues Produkt auf den Markt zu bringen – und eben nicht die zwölfte Sorte Kartoffelchips. Mit unseren Wirsing- und Grünkohlchips sind wir die Vorreiter auf dem deutschen Markt. Jedes Heimatgut-Produkt ist vegan, glutenfrei, nicht frittiert und 100 Prozent natürlich. Den Produkten werden keine Zusatzstoffe beigefügt, ebenso wenig sind Acrylamide vorhanden. Und vor allem die Herstellungsweise unterscheidet uns von anderen Anbietern auf dem Markt. Unsere Produkte werden bei knapp unter 40 Grad über einen längeren Zeitraum gedörrt. Das ist natürlich viel zeit- und damit kostenintensiver, als einfach alles zu frittieren. Dafür bleiben jedoch viel mehr Vitamine erhalten.

Wo steht „Heimatgut“ exportmäßig und gibt es Planungen die „Heimat“ noch intensiver zu verlassen?
Bislang konnten wir so einige Länder mit unseren Produkten beliefern. Selbstverständlich alles containerfrei. Unter anderem nach Schweden sowohl als auch nach Japan. In Österreich gibt es unsere Produkte im Handel zu erwerben und wir befinden uns aktuell in einem Platzierungsprozess mit der Schweiz. Selbstverständlich sind wir kontinuierlich an der Aufrechterhaltung unserer Kontakte beschäftigt und mit der Erschließung neuer Märkte, sodass das Thema Export nach wie vor ein sehr wichtiges ist, das wir nicht außer Betracht lassen, sondern intensiv fokussieren.

Mehr Informationen zu Heimatgut und ihren Produkten finden Sie hier.

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