Rückläufiger Fleischkonsum in Schweden

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In Schweden zeichnet sich zurzeit eine Veränderung der Essgewohnheiten ab. Immer mehr Schweden gestalten ihre Ernährung pflanzen-basiert und reduzieren ihren Fleischkonsum.

Während im Zeitraum von 1990 bis 2017 der Konsum von tierischen Produkten um 41% stieg, sank dieser im Jahr 2017 um 2,6%. Vor allem Rindfleisch sei davon betroffen, gefolgt von Schweinefleisch und Geflügel. Entgegen den vorangegangen Zahlen ist jedoch lediglich der Konsum gesunken, die Produktion hingegen ist gestiegen. Der Grund hierfür ist die erhöhte Nachfrage von tierischen Produkten aus dem Ausland. Der Agrarforscher Åsa Lannhard Öberg sieht die Gründe vor allem darin: „Es gibt viele Grunde für den reduzierten Fleischkonsum, vegane Trends, Klimadebatten, Gesundheitsaspekte und ethische Gründe sind einige davon.“
Auch die Unternehmen reagieren auf diese Umstellung. McDonald’s hat in Schweden und Finnland einen veganen Burger auf den Markt gebracht und dauerhaft in die Speisekarte integriert.