Veganismus hält Einzug in den Profisport

Runner on the track at a sport stadium
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In der Sportwelt wird der Trend der veganen Ernährung zunehmend populärer. Dabei spielt häufig nicht nur der ethische Aspekt eine Rolle, sondern auch Gesundheits- und Leistungsverbesserungen.

Abdualla Zeineb, Profi Fahrradsportler, schwört dabei auf die höhere Leistungsfähigkeit. Der Radsportler gewann das Indian Pacific Wheel Race 2018. Die Strecke von insgesamt 5.500 Kilometern legte er dabei in knapp 14 Tagen zurück. Während den durchschnittlich 400 km langen Etappen pro Tag ernährte er sich ausschließlich vegan, Nüsse und Gatorade Riegel waren dabei vorherrschend. Durch die hohe Kaloriendichte der Nüsse sei die Ernährung während des Rennens optimal sichergestellt. Er habe sich über die gesamte Zeit gesund gefühlt.
Auch der amerikanische Profifußballer und Olympionik Alex Morgan ist von der veganen Ernährung überzeugt. Mittlerweile habe er sich drei Monate vegan ernährt und habe jetzt „mehr Energie!“. „Ich brauche nicht so viel Schlaf oder Kaffee.“ Ähnliche Erfahrungen machte auch der vegane Surfer Tia Blanco. Dieser gewann vergangenen Monat ein in Puerto Rico veranstaltetes Turnier, bei welchem er als „bester Surfer der Saison“ gekürt wurde. Kendrick Farris, veganer Gewichtheber, wurde von der Zeitschrift „Sports Illustrated“ zu einem der „tüchtigsten Athleten des Jahres“ ernannt.

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