Auf Expansionskurs: Erste “Pret A Manger”-Filiale in Deutschland

Logo der Kette Pret A Manger
© commons.wikimedia.org / Pret A Manger

Die britische Sandwichkette Pret A Manger eröffnet ab Herbst 2018 ihre erste Deutschland-Filiale im Berliner Hauptbahnhof und wird dort unter anderem vegane Snacks und Gerichte anbieten.

Deutschlands erste Pret A Manger-Filiale wird im geplanten neuen Foodcourt im Erdgeschoss des Berliner Hauptbahnhofs zu finden sein, wo auch weitere bekannte Gastronomiebetriebe wie Costa Coffee, Curry 36, Dean & David, und einige weitere einziehen werden. Das bereits seit 1986 bestehende britische Unternehmen ist bei seinen Kunden für seine Sandwiches und Baguettes, aber auch für Suppen, Salate, Wraps, Früchte, Gebäck und Getränke bekannt. Die Kette setzt dabei auf frische und biologisch wertvolle Zutaten. Der Berliner Standort soll, nach Angaben der Online-Plattform “holyEATS”, viele der klassischen Snacks anbieten, worunter auch die veganen und Bio-Spezialitäten.

Druck auf Fast-Food-Markt

Pret A Manger sorgt mit der Eröffnung für neuen Konkurrenzdruck auf dem deutschen Fast-Food-Markt. Durch die immer häufigere Etablierung ausländischer Fast-Food-Ketten, müssen sich nun die Platzhirsche wie Mc Donald’s oder Burger King, den Milliardenmarkt mit neuen systemgastronomischen Anbietern teilen. Vor allem das Angebot alternativer Produkte, welches auch vegane Gerichte oder Verwendung von biologisch angebauten Zutaten beinhaltet, hat großes Potential zum Konkurrenzfaktor zu werden.

“Pret A Manger” hat Tradition

Die Sandwichkette eröffnete vor über 30 Jahren seinen ersten Standort in London. Mittlerweile zählen 440 Filialen in acht Ländern, darunter Großbritannien, die USA, Frankreich, die Vereinigten Arabischen Emirate, und Singapur, zu den Unternehmensstandorten. Zu den Hauptkunden zählen besonders Pendler und Reisende, welche in den Filialen schnelles, frisches Essen kaufen und genießen möchten – besonders an hochfrequentierten Standorten, wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Krankenhäusern.