Holland & Barrett planen vegane Superstores

Holland & Barrett superstore
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Der britische Lebensmitteleinzelhändler “Holland & Barrett” hat bestätigt, in naher Zukunft einen vollständig veganen Superstore zu planen. Zwar lag der Fokus bisher bereits auf gesunden Nahrungsmittelangeboten, wegen der steigenden Nachfrage der Verbraucher nach pflanzenbasierten Lebensmitteln wird nun noch weiter gedacht.

Der CEO von Europas größtem, reformhausartigem Lebensmitteleinzelhändler Holland & Barrett, Peter Aldis, erwähnte in einem Interview mit der britischen Zeitung “The Telegraph”, dass das Unternehmen ein rein veganes Verkaufsstättenkonzept plant. Das liege besonders an dem wachsenden Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten und der steigenden Zahl an Veganern. Aldis sieht in der heutigen Zeit die Chance und Verpflichtung, sich dem veganen Segment anzunehmen. Die Pläne für einen veganen Superstore wurden außerdem schon seit längerer Zeit in Betracht gezogen.

Weiter sagte Aldis: “Wir sind [jedoch] zuversichtlich, dieses Verkaufsformat in nicht allzu ferner Zukunft zu eröffnen und freuen uns darauf, die vegane Community auf dem Laufenden zu halten.”

Neue Ausrichtungen

Im vergangenen Jahr verkaufte das US-amerikanische Private-Equity-Unternehmen “Carlyle” Holland & Barrett an den L1 Retail Investmentfonds, welcher vom russischen Milliardär Mikhail Fridman kontrolliert wird. Mit dem zwei Milliarden US-Dollar schweren Verkauf endete Carlyles siebenjährige eigentümerschaftliche Zusammenarbeit mit Holland & Barrett.

Derzeit betreibt das Unternehmen mehr als 1.100 Filialen auf der ganzen Welt, darunter 788 Filialen in Großbritannien und Irland, wovon 32 “Store-in-Store”-Geschäftskonzepte mit Tesco. Anfang des Jahres signailiserte die Unternehmensgruppe, dass sie, zusammen mit den Mitarbeitern, von der Motivation geleitet sind, der weltweit größte Anbieter in ihrem Segment zu werden.