Start-Ups helfen bei der Bekämpfung von landwirtschaftlichen Abfällen in Indien

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Luftverschmutzung durch landwirtschaftliche Abfälle kostet den indischen Staat jährlich um die 30 Milliarden Dollar und ist der führende Risikofaktor für akute Atemwegserkrankungen im Land. Zahlreiche Startups haben allerdings nachhaltige Lösungen gefunden, um Indien bei der Bekämpfung der Agrarverschmutzung zu unterstützen.

Neway Renewable Energy beispielsweise arbeitet mit Landwirten im Land zusammen, um Reisstroh zu reinigen und den Abfall schließlich in Bio-Kohle-Briketts umzuwandeln. Ein anderes Startup, Astu Eco, produziert Teller, Schüsseln und Aufbewahrungsboxen aus Areca-Palmscheiden.

Das junge Unternehmen Saathi Pads arbeitet zur Zeit mit 1.800 Bananenbauern zusammen, um biologisch abbaubare Damenbinden aus Bananenfasern herzustellen. Das im Jahr 2017 gegründete Start-Up Malai arbeitet mit fermentiertem Wasser aus braunen Kokosnüssen und produziert daraus vegane Schuhe und Geldbörsen, die auch an Verbraucher in der EU verkauft werden.

Eine weitere nachhaltige Lösung ist die umweltfreundliche Feuerbestattung, bei der verschiedene landwirtschaftliche Abfälle wie Baumwollstroh, überschüssiger Leguminosenüberschuss und Sagoextrakte als Briketts für Hindu-Einäscherungen verwendet werden. Für die Zukunft sind viele weitere Initiativen und Projekte geplant. Auch die indische Regierung hat inzwischen ein Programm angekündigt, das sich auf die Umwandlung von landwirtschaftlichen Abfällen in Bio-Gülle, Biogas und Bio-CNG konzentriert.

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