22. September 2019

Trader Joe’s bietet jetzt fermentierte Cashewdrinks an

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© Trader Joe's

Bei der US-Lebensmittel-Einzelhandelskette Trader Joe’s, die seit 1979 im Besitz der Nachfolger des Aldi-Nord-Gründers Theo Albrecht ist, stehen ab sofort zwei neue cashewbasierte Getränke ohne Zuckerzusatz in den Regalen. Damit baut der Discounter sein bereits umfangreiches veganes Portfolio weiter aus.

Drink ist wie Kefir zu verwenden

Das neue probiotische Getränk wird auf der Basis fermentierter Cashewkerne hergestellt und weist damit ähnliche Eigenschaften wie Kefir auf. Es ist in den Sorten Natur und Mango erhältlich, beide Sorten kommen ohne jeglichen Zuckerzusatz aus. Außer zum Trinken lässt sich der Cashewdrink sowohl für herzhafte Gerichte als auch für Süßspeisen oder Smoothies verwenden.

Großes veganes Sortiment mit ausgefallenen Produkten

In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen, das beinahe 500 Filialen in den USA führt, sein Angebot an veganen Produkten stetig ausgebaut und sich mit seinen Produkten, die alle unter der Hausmarke verkauft werden, im Bereich der veganen Lebensmittel etabliert.
Neben Grundnahrungsmitteln wie Bohnen, Pasta und Müsli sind dort auch besondere Produkte gelistet, so zum Beispiel eine breite Auswahl an Pflanzendrinks (Soja, Mandel, Kokosnuss, Cashew-Macadamia sowie aromatisierte Sorten), Fleischersatzprodukte von “Mandarin Orange Chicken” über Würstchen und Fischfrikadellen bis hin zu Tofu und Tempeh.

Neues Konzept für weniger Plastikverbrauch

Zu Beginn des Jahres hat das Unternehmen auf Kundennachfragen reagiert und damit begonnen, überflüssige Plastikverpackungen aus ihrem Sortiment zu eliminieren. “Unter Berücksichtigung des Feedbacks unserer Kunden […] haben wir uns mit unserem Verpackungssystem auseinandergesetzt und haben realisierbare Maßnahmen getroffen, die zur einer Verbesserung des Konzepts mit Blick auf Nachhaltigkeit beitragen”, teilte die Kette Im Dezember vergangenen Jahres mit.

So wurden unter Anderem Styroporpaletten und Plastiktüten durch Alternativen aus kompostierbarem Material ausgetauscht und Einkaufstüten aus Plastik für den einmaligen Gebrauch abgeschafft. Außerdem plant das Unternehmen, die Anzahl an in Plastikmaterial verpackten Produkten zu reduzieren und ebenfalls mit nachhaltigeren Alternativen zu ersetzen.

 

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