• Herbertz Dairy Food Service: “In der Milchwirtschaft bzw. in den Molkereiunternehmen verfügen wir seit Generationen über eine hohe Kompetenz in der Verarbeitung von Proteinen”



    © Herbertz Dairy Food Service

    Herbertz Dairy Food Service ist seit 2002 erfolgreicher Dienstleister in der Milchwirtschaft und Lebensmittelindustrie und veranstaltet neben der eigenen Beratertätigkeit im Projektbereich auch Seminare und Workshops rund um die Themen Markt, Technologie und Technik. Mit der Internationalen Konferenz “Bedeutung pflanzlicher Alternativen für die Milchwirtschaft” kündigt Herbertz nun eine Hybridveranstaltung an, die sich voll und ganz auf das globale Trendthema Milchalternativen ausrichtet.

    Vom 16. – 17. November 2021 wird die Konferenz virtuell und vom 21. – 22. Juni 2022 analog in Kempten in Kooperation mit der muva kempten GmbH abgehalten. Auch vegconomist-Chefredakteur Peter Link wird an der Konferenz teilnehmen und einen Vortrag zum Thema “Pflanzenbasierte Alternativen für Milchprodukte: Ein weltweit neuer Standard” halten. Georg Herbertz, der Gründer von Herbertz Dairy Food Service, spricht mit uns im Interview über weitere Themenschwerpunkte und Details der Konferenz.

    Herr Herbertz, was sind die Themen der internationalen Konferenz zur „Bedeutung pflanzlicher Alternativen für die Milchwirtschaft”?

    Georg Herbertz © Herbertz Dairy Food Service

    Wir möchten mit den beiden Veranstaltungen (16. – 17. NOV. 2021 virtuell und 21. – 22. JUN 2022 vor Ort in Kempten) allen Interessierten eine Plattform zur Information und zum Austausch geben. Dabei wollen wir bewusst selbst keine Position beziehen, sondern dies den Teilnehmern überlassen.

    Thematische Schwerpunkte sind:

    • Die Bedeutung der pflanzlichen Alternativen aus der Sicht der Milcherzeuger
    • Das wirtschaftliche Potenzial jener Produkte, die im Wettbewerb zu Milch stehen
    • Trends und Wachstumschancen durch hybride Produkte
    • Technische Lösungen für pflanzliche Alternativen und deren sensorische Bewertung
    • Wie gelingt der Einstieg in den Markt für vegane Produkte? 

    An wen richtet sich die Konferenz bzw. wer hat sich bereits angemeldet?

    Die Veranstaltung richtet sich an die Mitarbeiter von Molkereiunternehmen und weiteren Entwicklern und Produktmanagern aus anderen Bereichen, die sich mit der Thematik von Milch-Alternativen beschäftigen. Inzwischen haben sich bereits eine größere Anzahl bekannter Molkereiunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angemeldet.

    Welches Spektrum decken Sie inhaltlich ab?

    Inhaltlich wird es u. a. auch um die Beantwortung der Frage gehen, ob es für ein Molkereiunternehmen sinnvoller ist, sich eines vorgefertigten Rohstoffes (Compound) zu bedienen oder aber mit dem tatsächlichen Rohstoff, wie Hafer oder Erbse, zu arbeiten. Weitere Vorträge werden sich mit dem Thema „Hybridprodukte“ beschäftigen.

    Wenn verschiedene sensorische und funktionelle Vorteile für Milch und auch bei den pflanzlichen Rohstoffen bestehen, dann wird es sehr interessant sein, beide Produkte im Interesse attraktiver Verbraucherprodukte zu kombinieren.

    alternativ pflanzlich vegan Milch Protein
    © alex9500 – stock-adobe.com

    Wie schaut die Milchwirtschaft auf die Entwicklung pflanzlicher Alternativen?

    In der Milchwirtschaft bzw. in den Molkereiunternehmen verfügen wir seit Generationen über eine hohe Kompetenz in der Verarbeitung von Proteinen. Zum einen um Eiweiß-Konserven herzustellen, wie z. B. Käse, oder in neueren Zeiten das Milchpulver. Zum anderen besteht erhebliche Kompetenz in der Fermentation, um z. B. Jogurt und Käse zu produzieren oder mit Hilfe von Bakterien-, Hefe-, und Pilzkulturen Innovationen zu kreieren.

    Diese Kompetenz wird gerade von einer Vielzahl von Molkereien erkannt und inzwischen angewandt, um die eigene Produktpalette mit veganen Lösungen zu erweitern. Damit soll den Ansprüchen der Verbraucher und des Marktes nachgekommen werden.

    Wodurch werden sich die beiden geplanten Veranstaltungen unterscheiden?

    Mit der Präsenzveranstaltung im Juni 2022 in Kempten stehen insgesamt zwei Tage zur Verfügung, um die hier die angesprochenen Themen weiter zu vertiefen und das direkte Gespräch und den Austausch zwischen Molkereien, weiteren Produzenten, der Wissenschaft und den Produkt- und Anlagenlieferanten zu intensivieren. Zur Förderung der Gespräche ist eine Foyer-Ausstellung vorgesehen, zu der bereits Buchungen vorliegen. Als ein weiteres wesentliches Merkmal der Veranstaltung besteht die Möglichkeit Produkte zu verkosten. Dank des Sensorik-Teams der muva-kempten, werden wir bestens darauf vorbereitet sein, die sensorische Beurteilung von Mustern in die Vorträge zu integrieren, bzw. werden die Aussteller in den Pausen eine Vielzahl von Produktvarianten vorstellen. Insgesamt ist das Programm so angelegt, dass ausreichend Zeit zur Verfügung stehen wird, um individuelle Gespräche z. B. zwischen Redner und Zuhörer zu führen.

    Herr Herbertz, haben Sie vielen Dank für das Gespräch.

     

    Weitere Informationen finden Sie unter www.herbertz-service.de.

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