• Neue Studie zeigt, dass mit AMSilk hergestellte Seidenimplantatbeschichtungen bakterielle Infektionen verhindern können



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    © AMSilk GmbH

    Die AMSilk GmbH, ein weltweit führender Anbieter innovativer Hochleistungsseidenmaterialien auf Biobasis, weist auf eine im Juni 2021 in der Zeitschrift MRS Communications veröffentlichte Studie hin, die zeigt, dass mit AMSilk hergestellte Spinnenseidenbeschichtungen das Potenzial haben, Entzündungen zu verhindern und postoperative Komplikationen bei Implantaten zu verringern.

    In der Studie unter der Leitung von Prof. Thomas Scheibel, Professor für Biomaterialien und Leiter des Lehrstuhls an der Universität Bayreuth, Deutschland, und seinem Team, wurde die mikrobenabweisende Wirkung von AMSilk-Beschichtungen aus Spinnenseide auf einer Reihe von Silikonimplantaten gegen die Bakterienstämme B. diminuta, R. pickettii, S. aureus und P. acnes getestet. Die Ergebnisse zeigten, dass die Abstoßungseigenschaften der Seidenbeschichtungen die mikrobielle Anhaftung im Vergleich zu unbeschichteten Silikonoberflächen um bis zu 99,7 % verringerten und rasterelektronenmikroskopische (SEM) Aufnahmen zeigten einen deutlichen Rückgang der Biofilmbildung nach 24 Stunden Inkubation.

    Die von AMSilk entwickelten Spinnenseidenbeschichtungen bilden ein “Bioschild”, eine nicht haftende Oberfläche, die eine “Anti-Haft”-Wirkung auf Bakterien hat, sodass diese nicht an der Implantatoberfläche haften. Die Seiden-Technologie des Unternehmens ist völlig sicher: nicht immunogen, nicht entzündlich, nicht giftig und “bioharmonisch” für den menschlichen Körper und das Immunsystem. Sie bietet ausschließlich physikalische Funktionalität und wurde in vitro, in vivo und in humanmedizinischen Studien getestet, wobei sie durchweg eine ausgezeichnete Biokompatibilität aufwies.

    Mit AMSilk-Seiden-Biopolymeren beschichtetes Brust-Implantat @ AMSilk GmbH

    AMSilk kann als Medizinprodukt verwendet werden

    Zusammen mit ihren Eigenschaften der Biokompatibilität und der biologischen Abbaubarkeit hat Spinnenseide das Potenzial, Teil einer Strategie zur Verhinderung infektionsbedingter Entzündungen und zur Verringerung von Komplikationen bei der Anwendung von Implantaten nach Operationen zu sein.

    Tilmann Petersen, Leiter der Geschäftsentwicklung Medtech & Corporate Planning bei AMSilk, sagte: “Wir sind sehr ermutigt durch die Studienergebnisse, die die herausragenden Vorteile und die Sicherheit unserer Seidentechnologie bestätigen. Unsere Seidenproteine können als Beschichtung auf Medizinprodukten wie Implantaten oder chirurgischen Netzen oder in Gel- oder Sprühform für die Wund- und medizinische Hautpflege neben vielen anderen Anwendungen eingesetzt werden. Die Vorteile reichen von einer besseren Leistung der Geräte, vollständiger Biokompatibilität und verringerter Biofilmbildung bis hin zu einer einfacheren Handhabung für Chirurgen und einem geringeren Infektionsrisiko für den Patienten.”

    Professor Thomas Scheibel, der die Studie leitete, fügt hinzu: “In naher Zukunft werden wir neue Wege der Infektionsbekämpfung brauchen, die weit über den einfachen Einsatz von Antibiotika hinausgehen müssen. In dieser Hinsicht sind Beschichtungen aus AMSilk-Seidenproteinen ein wichtiger Schritt in Richtung einer neuen Generation von bewuchshemmenden und gleichzeitig biokompatiblen Oberflächen.”

    AMSilk-Beschichtungen sind biokompatibel und sicher, sodass sie sich für verschiedene medizinische Anwendungen eignen, insbesondere für die Beschichtung von Medizinprodukten, die mit dem Weichgewebe des menschlichen Körpers in Berührung kommen (Brustimplantate, Cochlea-Implantate, Glukosesensoren, orthopädische Implantate mit Weichgewebekontakt, Herniennetze, Wundverbände), sowie für Anwendungen wie Hautfüller, Gerüste für die Geweberegeneration und Zelltherapie, Bioprinting, Knochen- und Knorpelwachstumsschablonen, intelligente Arzneimittelabgabesysteme, Biosensoren und chirurgische Netze.

    Mehr dazu auf www.amsilk.com.

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