Estyria erhält das Gütesiegel für biozyklisch-veganen Anbau

Foto: Estyria

Im Bio-Bereich ist die Estyria Naturprodukte GmbH aus Österreich mit starken Marken im Fachhandel etabliert und überzeugt durch ein breites Sortiment mit Trockenprodukten, Hülsenfrüchten, Pilzen, Backsaaten und (Pseudo)-Getreide. Wichtige Bio-Marken sind Wertvoll und MUTTER NATUR. Auch die bekannteste Marke – Steirerkraft – kann mit eigener Bio-Linie punkten. Steirische Kürbiskerne, Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. und Steirische Käferbohnen g.U. gehören dabei zu den Beststellern.

Aushändigung des Zertifikats durch Ceres auf der BIOFACH 2020. Foto: Estyria

Estyria setzt in allen Bereichen auf Top-Qualität und Innovationskraft. Als Hersteller hochwertiger Lebensmittel mit Firmensitz in Wollsdorf, in der Oststeiermark, im Herzen Österreichs, sind Regionalität und nachhaltiger Umgang mit Mensch und Natur bei Estyria besonders wichtig. Ein wesentlicher Beitrag dazu wurde kürzlich mit der Zertifizierung als biozyklisch-veganer Produzent umgesetzt. Als einer der ersten lebensmittelverarbeitenden Betriebe in Europa erhielt Estyria diese Zertifizierung und darf nun das Gütesiegel „biozyklisch-veganer Anbau“ führen.

Biozyklisch-veganer Anbau – was ist das?

Vegan sein wird heute zunehmend als Lebensstil empfunden und geht weit darüber hinaus, keine tierischen Produkte zu konsumieren. Es geht um eine pflanzenbasierende Kreislaufwirtschaft, die für eine wachsende Kundengruppe viel Potenzial bietet. Allein in Deutschland leben derzeit 1,2 Millionen Menschen vegan und fortwährend werden es mehr. Ein professionelles Zertifizierungssystem und das Gütesiegel „biozyklisch-veganer Anbau“ gewähren ökologischen Landbau auf rein pflanzlicher Grundlage. Kurz um – auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette wird ausschließlich nach veganen Prinzipien vorgegangen.

Die Kriterien gehen dabei mit eigenen Anforderungen über jene des EU-Biosiegels und des Vegan-Siegels hinaus. So schließt die biozyklisch-vegane Lebensmittelproduktion im Agrarbereich die kommerzielle Haltung von Nutz- und Schlachttieren aus und verwendet ausschließlich Betriebsmittel, die nicht tierischen Ursprungs sind. Auch Futtermittelherstellung, etwa zum Einsatz in der Fleisch- und Milchproduktion, ist nicht erlaubt. Weitere Maßnahmen betreffen die Förderung der Artenvielfalt und des Humusaufbaus.

Rohwarenvielfalt für den Vertrieb:

Ab sofort bietet Estyria biozyklisch-vegan zertifizierte Bohnen, Kürbiskerne, Sonnenblumensamen, Winterweizen, Sojabohnen und Roggen an. Die Produkte sind anhand des biozyklisch-veganen Qualitätssiegels im Handel als vegan ab Feld erkennbar.

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