• Schokolade ohne Beigeschmack: Hamburger Startup kämpft für mehr Fairness & Transparenz in der Schokoladenbranche



    © once upon a bean / Jeffreyhh.JPG

    Das Gründerteam Lisa Sanders und Marvin Coböken hatte ein Problem: Sie lieben Schokolade, aber Missstände in der Kakaoindustrie wie unmenschliche Arbeitsbedingungen und die Ausbeutung von Kakaofarmern werden immer deutlicher. Das wollten wir nicht länger hinnehmen und selbst etwas dafür tun, die Schokoladenbranche zu einem besseren Ort zu machen“, so Sanders.

    Sie wollten wissen, wer hinter ihren Lieblingstafeln steckt, wie sie hergestellt werden und wo genau der Kakao herkommt. „Uns fehlte schlichtweg die Transparenz, um Schokolade mit gutem Gewissen zu genießen.“ Genau das war der Startschuss ihrer OnlinePlattform once upon a bean.

    Beantobar Schokolade: Qualität trifft Nachhaltigkeit

    Auf ihrer Website dreht sich alles um das Thema beantobar Schokolade. Der Trend begann in den USA und mischt dort seit gut zehn Jahren kräftig die Schokoladenbranche auf. Immer mehr Menschen machen mittlerweile ihre Leidenschaft zum Beruf und stellen Schokolade handwerklich und in kleinen Mengen selbst her. Dabei führen Sie jeden Schritt eigenständig durch, vom Einkauf der besten Kakaobohnen über deren Röstung bis hin zum Abpacken der fertigen Tafel. Von der Bohne bis zur Tafel eben. Neben Handwerk, Kreativität und Qualität steht bei der beantobar Bewegung vor allem eines im Fokus: Der Kakaofarmer.

    Die Auswahl der besten Kakaobohnen spielt eine zentrale Rolle für den späteren Geschmack der Schokolade. Viele beantobar Hersteller arbeiten daher eng mit den Kakaofarmern zusammen, entwickeln langjährige Partnerschaften auf Augenhöhe und zahlen für die besondere Kakaoqualität das Zweibis Dreifache des Fairtrade Preises. „Die Kakaobohnen sind so hochwertig, dass sie nicht in Mischungen landen, sondern sortenrein beim jeweiligen Hersteller ankommen. Daher kann man die Kakaobohnen jeder einzelnen Tafel bis hin zur jeweiligen Kooperative oder Farm im Ursprung zurückverfolgen. Ein Quantensprung verglichen mit industrieller Schokolade.

    Das Gründerteam Lisa Sanders und Marvin Coböken © once upon a bean

    Schokolade bewusst genießen

    Auch in Deutschland und Europa gibt es immer mehr beantobar Hersteller, die auf Qualität und Nachhaltigkeit setzen und genau diesen Pionieren möchte das Startup ein Bühne geben. Sie wollen ihre Geschichte erzählen, den Weg der Kakaobohne nachzeichnen und somit die bean-to-bar Bewegung und ihre positiven Werte stärker nach Deutschland tragen. „Nur gemeinsam können wir durch bewussten Schokoladen-Genuss einen Beitrag zu besseren Arbeitsbedingungen und mehr Fairness in der Schokoladenbranche leisten.“

    Crowdfunding Kampagne

    Damit Schokoladen-Fans die besten bean-to-bar Tafeln auch schon ganz bald Zuhause genießen können, organisieren die beiden seit dem 16.03.21 eine Crowdfunding Kampagne auf Startnext. Bis zum 20.04.21 können dort ihre ersten bean-to-bar Probierpakete und Geschenksets wie das „Vegan Voyage“ vorbestellt werden. „Wir sind total aufgeregt und hoffen, dass wir viele Menschen von unserer Idee überzeugen, damit wir gemeinsam ein Statement für mehr Fairness und Transparenz in der Schokoladenbranche setzen können.“

    Weitere Informationen unter www.onceuponabean.de.

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