Immer mehr Onlinehändler setzen auf vegane Lebensmittel

Hands holding credit card and using laptop. Online shopping
©Ivan Kruk - stock.adobe.com

Der Onlinehandel befindet sich seit geraumer Zeit im Aufwind – alle Produktsegmente konnten hier in den letzten Jahren beachtliche Zuwächse verzeichnen und die Zahl der Anbieter stieg dementsprechend ebenfalls weiter an. Eine aktuelle Studie der ‚Marktwächter Digitale Welt‘ der Verbraucherzentrale Brandenburg liefert dazu nun auch Zahlen und Fakten.

Die Verbraucherzentrale Brandenburg untersuchte zum ersten Mal im Jahr 2016 den Onlinemarkt der Food-Branche und hat nun neue Vergleichszahlen fürs Jahr 2017 ermittelt. Die Folgeuntersuchung zeigt, dass sich der E-Food-Markt weiterhin äußerst dynamisch entwickelt, nicht nur was die Verkaufszahlen angeht, sondern auch in Bezug auf die Produktvielfalt der einzelnen Händler. Immer mehr Händler verkaufen demnach Lebensmittel online und passen ihr Sortiment den Bedürfnissen der Kunden an. Neue Trends wie vegane Ersatzprodukte werden immer beliebter und sorgen für gute Absatzzahlen.

Die Zahl der Lebensmittel-Online-Händler ist im Verlauf eines Jahres von 822 auf 989 angestiegen, die Produktportfolios haben sich je nach Händlerformat erweitert oder angepasst. Kirsti Dautzenberg, Teamleiterin des Marktwächters Digitale Welt, sagt dazu: „Der Markt hat sich innerhalb eines Jahres stark verändert. Einige Händler sind nicht mehr am Markt, während neue hinzugekommen sind. Insgesamt beobachten wir ein Wachstum von E-Food.“

Auffällig ist, dass Verbraucher insbesondere Online-Supermärkte ansteuern, die ein umfangreiches Sortiment an frischen Lebensmitteln im Programm haben. Auch Feinkosthändler und Anbieter veganer und „Frei-Von“ Produkten sind beliebte Anlaufstellen. Der Anteil der veganen Produkte in den Sortimenten der Händler ist insgesamt auf immerhin 20 % gestiegen.

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