• Orkla will einer der führenden Akteure für alternative Proteine in Europa werden



    © Orkla

    Der norwegische Mischkonzern Orkla hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 zu einem der führenden Wettbewerber im Bereich der alternativen Proteine in Europa zu werden und gründete hierfür nun mit Orkla Alternative Proteins (OAP) eine eigene Geschäftseinheit. Orkla ist ein führender Anbieter von Markenkonsumgütern und Konzeptlösungen für den Konsumgüter-, Außer-Haus- und Bäckereimarkt in den nordischen und baltischen Ländern sowie ausgewählten Märkten in Mitteleuropa und Indien.

    “Wir stehen erst am Anfang eines massiven Wandels hin zu alternativen Proteinquellen. Für Orkla sind alternative Proteine ein wichtiger Schwerpunktbereich, der große Wachstumschancen bietet. Unser Ziel ist es, alle Menschen mit pflanzlichen Lebensmitteln zu erreichen und dafür zu sorgen, dass sie sich für diese Produkte entscheiden können, ohne auf Geschmack oder Konsistenz verzichten zu müssen. Wir wollen es einfacher machen, gesunde, nachhaltige Alternativen zu Fleisch- und Milchprodukten als Teil der täglichen Ernährung zu wählen”, sagt Orkla-Präsident und CEO Jaan Ivar Semlitsch.

    Die Vereinten Nationen schätzen, dass etwa 15 % der weltweiten CO2-Emissionen mit der Tierhaltung zur Nahrungsmittelproduktion in Verbindung gebracht werden können und bei der derzeitigen Bevölkerungswachstumsrate wird sich die Fleischproduktion bis 2050 verdoppeln müssen. Es ist unmöglich, diese Anforderungen zu erfüllen, ohne deutlich nachhaltigere Methoden zur Produktion von Proteinen zu finden.

    Orkla strebt in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum bei pflanzlichen Lebensmitteln an. Die pflanzenbasierten Marken NATURLI’, Anamma, Felix Veggie, Beauvais Veggie und Lecora Green Line hatten im Jahr 2020 einen Gesamtumsatz von 869 Mio. NOK und wuchsen um 21 Prozent im Vergleich zu 2019. Der Verbrauch von alternativen Proteinen ist immer noch gering und Orkla strebt ein deutliches Wachstum in diesem Bereich an. Bis 2025 will der Konzern einen Umsatz von 3 Mrd. NOK mit pflanzlichen Lebensmitteln erreichen. Dieses Ziel soll durch eine Kombination aus organischem Wachstum und Akquisitionen erreicht werden.

    Orkla vegane Produkte
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    “Die Arbeit, die von unseren vielen Geschäftseinheiten geleistet wurde, ist beeindruckend. Die von NATURLI’ und Anamma erreichten Positionen haben uns inspiriert uns auf diesen neuen Bereich zu konzentrieren”, sagt Jaan Ivar Semlitsch.

    “Immer mehr Verbraucher wünschen sich gesündere, nachhaltigere Alternativen zu traditionellen Fleisch- und Milchprodukten. Der technologische Fortschritt wird es uns ermöglichen, neue Produkte zu entwickeln, die in Bezug auf Geschmack, Konsistenz und Nährstoffgehalt mindestens genauso gut sind. Das Potenzial in unseren derzeitigen Heimatmärkten und in neuen Bereichen ist beträchtlich”, sagt Elin Tveito Lidman, die heute zum CEO von Orkla Alternative Proteins (OAP) ernannt wurde.

    Elin Tveito Lidman verfügt über 14 Jahre Erfahrung in verschiedenen Orkla-Unternehmen. Kurz zuvor noch hatte sie die Position des Vice President Strategy bei Orkla inne und davor war sie Marketing Director bei Orkla Home & Personal Care.

    Unter ihrer Leitung wird OAP eng mit den verschiedenen Unternehmen von Orkla Food Ingredients und Orkla Foods zusammenarbeiten, die derzeit pflanzliche Lebensmittel entwickeln, vermarkten und verkaufen.

    OAP und diese Unternehmen werden gemeinsam eine allgemeine Strategie für alternative Proteine bei Orkla entwickeln, mit dem Ziel, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns zu stärken.

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