Schweizer Clean Meat Start-Up steigert Seed-Finanzierung auf 4.5 Millionen USD



MIRAI FOODS, das erste und bislang einzige Schweizer Clean Meat Start-Up, hat weitere 2.2 Millionen USD in einer zweiten Tranche seiner Seed-Runde eingesammelt. Damit erhöht sich das Volumen der Runde auf insgesamt 4.5 Millionen USD.

Investoren der Seed-Runde sind unter anderem das deutsche Family-Office FRIBA Investment, der auf Ernährung und Biotech spezialisierte Risikokapitalinvestor Skyviews Life Science, der Seriengründer und Tech-Investor Ulf Claesson, das Lebensmittelunternehmen Paulig (über seinen Wagniskapitalableger PINC), und der Technologieinvestor Team Europe.

“Mit den zusätzlichen finanziellen Mitteln sind wir in der optimalen Position, unser Team zu erweitern und die Forschung zu beschleunigen. Die Finanzierung trägt massgeblich dazu bei, unsere Mission zu erfüllen, nämlich leckeres und qualitativ hochwertiges kultiviertes Fleisch zu fairen Preisen auf den Markt zu bringen. Unsere Partner unterstützen nicht nur unsere Mission, sondern bieten auch eine starke strategische und operative Expertise”, sagt Christoph Mayr, Mitgründer und CEO von MIRAI FOODS.

“Kultiviertes Fleisch ist eine Schlüsselkomponente für ein nachhaltiges, globales Nahrungssystem. MIRAI ist an der Schnittstelle zwischen Lebensmittelwissenschaft und Tissue-Engineering angesiedelt und eine der führenden Firmen der nächsten Generation in diesem Bereich. Wir sind sehr glücklich, bei der Reise dabei zu sein”, sagt Stefan Catsicas, Managing Partner bei Skyviews Life Science.

© MIRAI FOODS AG

Durch die zusätzlichen Finanzmittel wird die Produktentwicklung des tierleidfreien Fleisches weiter beschleunigt. Dazu werden das Team vergrößert, das hauseigene Labor erweitert und eine Pilotproduktion aufgebaut. MIRAI wird diesen Sommer zudem in einen neuen, grösseren Standort umziehen.

Als eine der wenigen Firmen weltweit arbeitet MIRAI daran, natürliches Fleisch anzubieten, welches im Labor durch die Vervielfältigung von Muskel- und Fettzellen ohne den Einsatz von Gentechnik hergestellt wird. Damit orientiert sich die Produktentwicklung an den Vorlieben der europäischen Konsumenten, unter Berücksichtigung höchster geschmacklicher, qualitativer und gesundheitlicher Standards. Die Firma zielt langfristig darauf ab, eine Vielzahl an Fleischsorten anzubieten, um eine breite Kundenakzeptanz zu finden und die Vorteile zellbasierten Fleisches zu maximieren. Vorerst fokussiert sich das Start-Up jedoch auf Rindfleisch, welches den grössten ökologischen Fussabdruck aller Fleischsorten hat.

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