Frooggies: “Wir sind dabei, Fruchtpulver aus der Nische in den Massenmarkt zu bringen.”

Die Frooggies Gründer Sarah, Philippe & Patrick
© Frooggies
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Fruchtige Komponenten beim Frühstück, als Snack oder als Kick im Smoothie gehören für viele Menschen schon zum Alltag dazu. Doch was macht man, wenn es keine frischen Früchte gibt? Und was macht man, wenn man wenig Platz in Küche und Kühltruhe hat? Diese Fragen beantwortet das Start-Up mit dem Namen frooggies. Das junge Unternehmen stellt Fruchtpulver her, die es den Konsumenten ermöglichen schnell, einfach und aromatisch verschiedenste Fruchtkreationen herzustellen. Wir haben im Interview mit den Gründern – Sarah Nissl, Philippe Nissl & Patrick Elkuch – mehr über das Unternehmen, Investitionen und Herausforderungen erfahren.

Wie ist die aktuelle Situation bei Ihnen im Unternehmen?
Mit frooggies bieten wir 100 Prozent natürliche Fruchtpulver ohne künstliche Zusatzstoffe an. Derzeit haben wir zehn verschiedene Fruchtpulver im Sortiment. Der Fruchtpulvermarkt ist noch sehr jung. Dank unserer TV-Aufritte bei “Die Höhle der Löwen” dem ProSieben Wissensmagazin “Galileo” und zwei TV-Spot Kampagnen auf ProSieben, Sat.1 und Sixx konnten wir uns bereits einen Namen machen und eine innovative Brand aufbauen. Wir sind dabei Fruchtpulver aus der Nische in den Massenmarkt zu bringen.

Wie kam es zu Frooggies und was ist das Besondere?
Die Idee kam nach einem Brasilienurlaub mit meiner Frau Sarah und ihrem Bruder Patrick, als wir wieder zurück im europäischen Winter waren und uns nach aromatischen Früchten sehnten. Wir sind dabei auf die Gefriertrocknung gestossen und fanden, dass dies die beste Möglichkeit ist Früchte lange haltbar zu machen, sodass man ganzjährig aromatische Fruchtkreationen geniessen kann. Wir entziehen mittels Gefriertrocknung reifen Früchten ihr Wasser und mahlen sie. So entsteht ein 100 Prozent natürliches Fruchtpulver ohne künstliche Zusatzstoffe oder zugesetzten Zucker. Unsere Fruchtpulver sind ideal geeignet um Joghurts oder Müslis aufzupeppen, Smoothies zu verfeinern und natürlich auch für Süsses und zum Kochen.

Einige Skeptiker würden nun sicher sagen: „Wieso Frooggies, wenn ich frische Früchte haben kann?!“. Wie begegnen Sie dieser Ansicht?
Wir finden frische Früchte super und kombinieren diese sehr gerne mit unseren Fruchtpulvern. Mit frooggies kann jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen, da man sozusagen Früchte zum streuen verfügbar hat. Unsere Fruchtpulver sind viel länger haltbar als jede frische Frucht und brauchen wenig Platz in der Küche. Zudem habe ich so ganzjährig saisonale Früchte in einer sehr einfach anzuwendenden Form verfügbar – Morgens das Müsli verfeinern ohne zu schnippeln und Restabfälle, sondern einfach den Deckel auf und Fruchtpulver ins Müsli rein. Das schätze ich persönlich sehr.

Wie haben sich die Dinge unternehmerisch bei Ihnen verändert nach dem Besuch in „Die Höhle der Löwen“?
“Die Höhle der Löwen” war die Grundlage für unseren Erfolg. Wir hatten damit die Möglichkeit frooggies einem Millionenpublikum zu präsentieren. Im Zuge dessen mussten wir unsere Abläufe optimieren und unser Unternehmen professionalisieren. Wir haben beispielsweise unsere Verpackung und das Design geändert, eine komplett neue Webseite aufgebaut und uns die besten Partner für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gesucht. Aus einem regionalen Familien-Start-Up ist ein Start-Up mit Mitarbeitern geworden, das seine Produkte im ganzen DACH-Raum online und bei rund 1500 Händlern vertreibt.

Was waren die größten Herausforderungen vor, während und nach der Gründung?
Als Start-Up ist man ständig mit Herausforderungen konfrontiert. Vor der Gründung haben wir uns in ein uns komplett unbekanntes Gebiet gewagt. Die Lebensmittelbranche war uns bis dahin gänzlich unbekannt. Man macht sich auf die Suche nach kompetenten Partnern und versucht beispielsweise die ideale Verpackungslösung zu finden. Wir haben unser Unternehmen komplett selbst finanziert und hatten erst durch “Die Höhle der Löwen” mit Jochen Schweizer einen Investor an Bord. Heute können wir auf ein tolles Netzwerk von erfahrenen Unternehmern und dem Medienunternehmen ProSiebenSat.1 zurückgreifen, welche ebenfalls Investoren von frooggies sind. Da man als Start-Up immer alles zum ersten Mal macht, lernt man jeden Tag dazu und verbessert sich ständig. Deshalb sind wir bereits jetzt schon gespannt, was wir alles noch erleben dürfen.

Flexitarier, Vegetarier, Veganer – Wie wichtig sind diese Zielgruppe für Ihre Vermarktung?
Für uns sind diese Zielgruppen sehr wichtig. Viele unserer Kunden sind Flexitarier, Vegetarier oder Veganer. Früchte sind jedoch bei jeder Zielgruppe in jedem Alter beliebt. Deshalb versuchen wir den Leuten einfach aufzuzeigen, dass unsere Fruchtpulver nichts anderes sind als Früchte in einer neuen Form und dass diese unabhängig von Ernährungsgewohnheiten ganz einfach in den Alltag integriert werden können.

Über welche Vertriebskanäle vermarkten Sie Ihre Produkte?
Wir vermarkten frooggies direkt über unseren Onlineshop sowie über Onlinehändler und den stationären Handel. So ist es möglich frooggies in jeder Zielgruppe bekannt zu machen und zur Verfügung zu stellen. Wir sind ständig auf der Suche nach Partnern, welche genau unsere Zielgruppen treffen und bauen damit das Händlernetzwerk laufend aus.

In welche Kategorie sollten der Handel und die Konsumenten Sie einordnen – Nahrungsergänzung, Müsli, Naturkost, etc.?
Da es kaum vergleichbare Produkte in den Regalen gibt, ist dies Frage nicht pauschal zu beantworten. Einerseits ist frooggies reine Frucht, da unser Fokus auf “normalen” Früchten wie Erdbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren liegt. Also könnte es einfach als Obst eingeordnet werden. Doch wird frooggies oft im Frühstücksbereich verwendet, wodurch unsere Produkte nicht selten im Cerealien-Regal zu finden sind.

An wen können sich Handelspartner wenden, wenn sie frooggies im Sortiment aufnehmen wollen?
Wir freuen uns über jeden Handelspartner, der sich für frooggies interessiert. Gerne können sich Interessierte an [email protected] wenden. Dann rufen wir gerne an, um weitere Details zu besprechen.

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