Weleda nachhaltig erfolgreich

Weleda nachhaltig erfolgreich
Die Geschäftsleitung der Weleda AG (v.l.): Dr. Aldo Ammendola, Andreas Sommer, Michael Brenner, Alois Mayer © obs/Weleda AG/Anne Morgenstern
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Im vergangenen Geschäftsjahr konnte die Weleda AG Umsatz, Jahresergebnis und Eigenkapital weiter steigern. Weleda zeigt überdies mit der Selbstverpflichtung zu ambitionierten Nachhaltigkeitszielen auf sieben Handlungsfeldern, dass wirtschaftlicher Erfolg und Nachhaltigkeit zusammengehören.

Weleda, die globale Marktführerin für zertifizierte Naturkosmetik und anthroposophische Arzneimittel, hat am 6. Juni 2019 ihren integrierten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2018 vorgelegt.

Selbstverpflichtungen auf sieben Handlungsfeldern der Nachhaltigkeit

Im vorliegenden Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2018 wird das Nachhaltigkeitsprogramm für die gesamte Weleda Gruppe bis zum Jahr 2022 veröffentlicht. Das Programm enthält umfassende und ambitionierte Ziele mit einem global ausgerichteten Ansatz. Eine wesentliche Säule des Nachhaltigkeitsprogramms ist die Förderung der regenerativen Landwirtschaft als Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der Biodiversität. Aktuell beträgt der Bioanteil der natürlichen Rohstoffe über 80 Prozent, bis 2022 soll der Anteil davon aus biologisch-dynamischem Anbau von ca. 10 Prozent auf 30 Prozent wachsen.

Als erstes europäisches Unternehmen hat Weleda zusammen mit der Union for Ethical Biotrade (UEBT) ein Managementsystem für die komplette Lieferkette aller Rohstoffe im Bereich der Naturkosmetik eingerichtet und zertifizieren lassen.

Weleda wird noch größere Transparenz bezüglich der “Wahren Kosten” (True Costs) herstellen. In dieser Form der Kostenrechnung werden negative und positive externe Effekte der Rohstoffbeschaffung berücksichtigt. Ein Pilotprojekt zur Kostenermittlung für zwei wichtige Rohstoffe ist bereits erfolgreich abgeschlossen worden. Für ihre Verpackungen sucht Weleda auf allen Ebenen nach ökologisch nachhaltigen Lösungen. Bis 2022 soll sich der Anteil an Recycling-Material in den Verpackungen für Naturkosmetik mehr als verdoppeln. Zusammen mit seinen Marktpartnern entwickelt das Unternehmen neue Möglichkeiten, um Verpackungen zu reduzieren, Recyclingmöglichkeiten zu verbessern sowie neue Designs und Verpackungssysteme zu entwerfen.

Weleda hat sich das Ziel gesetzt, bis 2022 weltweit die gesamte Gruppe als B-Corp zertifizieren zu lassen. Die internationale Nachhaltigkeits-Bewegung B-Corp (B = Benefit) fordert eine konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens an Sinnhaftigkeit und einer nachweisbar positiven Wirkung für Mensch und Natur. Nachhaltige Innovationen werden auch in Zukunft ein wichtiger Treiber des Wachstums sein. Mit sorgfältiger Marktforschung und der Einrichtung einer Ideenwerkstatt möchte Weleda dafür sorgen, dass langfristig wirksame Ideen gefunden werden. Durch Fokussierung sollen weniger, aber für die Verbraucher relevantere Neuheiten entwickelt werden.

Das Geschäftsjahr 2018: Umsatz +2,8 Prozent, Ergebnis +10.4 Prozent

Der Nettoumsatz ist um 2,8 Prozent von 400,9 Mio. Euro auf 412,3 Mio. Euro gewachsen (wechselkursbereinigt 4,4 Prozent). Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte um 12,6 Prozent auf 21,1 Mio. Euro gesteigert werden. Das konsolidierte Jahresergebnis lag mit 14,3 Mio. Euro 10,4 Prozent über Vorjahr. Die Nettofinanzposition lag zum Bilanzstichtag mit 35,8 Mio. Euro leicht unter Vorjahr (37,4 Mio. Euro). Die Finanzschulden konnten im Jahr 2018 vollständig abgebaut werden. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 51,1 Prozent erhöht (Vorjahr: 46,7 Prozent).

Naturkosmetik

Im Geschäftsfeld Naturkosmetik lag das weltweite Umsatzwachstum mit insgesamt 5,2 Prozent (wechselkursbereinigt 6,5 Prozent) über Vorjahreshöhe (2017: 4,1 Prozent). Der Umsatz betrug 307,6 Mio. Euro. Hierzu trugen wesentlich die Regionen Nordamerika, Westeuropa und Zentral- und Osteuropa bei. Im Zug der Internationalisierung betrug das Umsatzwachstum außerhalb der D-A-CH Region insgesamt 10,0 Prozent.

Services

Eine wichtige Neuheit ist die Eröffnung sogenannter City-Spas. In drei niederländischen Städten laufen sie bereits vielversprechend; zwei weitere werden dieses Jahr in Stuttgart und Hamburg folgen. Bei nachhaltigem Erfolg ist der Ausbau des Modells in mehreren Städten Europas angedacht.

Arzneimittel

Die weltweiten Umsätze im Geschäftsfeld Arzneimittel verminderten sich im Jahr 2018 um 3,6 Prozent (wechselkursbereinigt -1,2 Prozent) auf 104,7 Mio. Euro (Vorjahr: 108,5 Mio. Euro). Wachstumsimpulse kamen vor allem aus der Region Südamerika. Hier wuchs der Umsatz wechselkursbereinigt um 15 Prozent. In der D-A-CH-Region, die rund 45 Prozent des Umsatzes erwirtschaftete, ging der Umsatz um 2,0 Prozent zurück.

Ausblick Geschäftsjahr 2019

Aufgrund der aktuellen Marktlage, der geplanten Innovationen und der Marktpräsenz von Weleda sieht das Unternehmen für die Naturkosmetik weiterhin gute Wachstumschancen. Für die Arzneimittel wird mit einem leicht rückläufigen Umsatz gerechnet. Aufgrund der getroffenen Zukunftsentscheidungen, wie Investitionen in Forschung und Entwicklung, der Umsetzung der Pharmastrategie, der Sortimentsstrategie für die Naturkosmetik sowie des weiteren Ausbaus der Märkte ausserhalb Europas, erwarten wir im laufenden Jahr 2019 ein stabiles Betriebsergebnis.

Die Weleda AG Arlesheim ist eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht mit Hauptsitz in Arlesheim bei Basel (Schweiz) und einer Niederlassung in Schwäbisch Gmünd (Deutschland). Daneben besteht die internationale Weleda Gruppe aus weltweit 23 Gesellschaften und beschäftigt heute rund 2.500 Mitarbeitende. Insgesamt ist Weleda mit ihren Produkten in rund 50 Ländern vertreten. Weleda ist heute die weltweit führende Herstellerin von zertifizierter Bio- und Naturkosmetik und Arzneimitteln für die anthroposophische Therapierichtung.

Informationen zur Weleda Gruppe finden Sie auf www.weleda.de/

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