Cargill investiert 200 Millionen US-Dollar in deutsches Werk

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© Cargill, Inc.

Cargill hat vor kurzem angekündigt, 200 Millionen US-Dollar in die Diversifizierung seines Stärke- und Süßstoffportfolios zu investieren. Das Unternehmen investiert dafür in seine deutsche Verarbeitungsanlage, die aufgrund einer erhöhten Nachfrage nach proteinreichen Lebensmittel von Mais auf Weizen umgestellt wird. Die Arbeiten sollen bis zum Sommer 2021 abgeschlossen sein.

Durch die Umstellung der Anlage von Mais auf Weizen kann Cargill sein Portfolio um Weizenproteine und -stärken erweitern. Alain Dufait, Managing Director von Cargill Starches, Sweeteners & Texturizers Europe, sagte gegenüber FoodIngredientsFirst:

“Durch die Diversifizierung des Krefelder Produktportfolios können wir auf die sich ändernden Markttrends wie die steigende Nachfrage nach pflanzlichen Proteinen reagieren”, sagt Dufait. “Um das Portfolio zu erweitern, müssen wir unseren Standort Krefeld von einer Maisverarbeitungsanlage in eine Weizenverarbeitungsanlage umwandeln. Wir glauben, dass eine solche Transformation dazu beitragen wird, die Wettbewerbsfähigkeit von Cargill Starches, Sweeteners & Texturizers Europe zu verbessern, das Unternehmen für zukünftiges Wachstum zu positionieren und seine Marktführung zu behaupten.”

Im Juni begann Cargill mit der Arbeit an einer Produktionsstätte in Brasilien zur Herstellung von HM-Pektin, einem Texturierungsmittel aus Zitrusfrüchten, um die wachsende Nachfrage nach Frucht-, Süßwaren- und Backwarenzutaten zu decken.

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