Original Beans: Mit veganer Schokolade die Artenvielfalt erhalten

Original beans schokolade
© Original Beans
Anzeige
Veggieworld (in 18 Städten weltweit)- Jetzt Standfläche sichern und Veggie-Zielgruppen besser erreichen.

Mit der Vision, der Erde etwas zurückzugeben, gründete der Naturschützer Philipp Kauffmann das Social Enterprise Original Beans. Zusammen mit seinem “Bean Team“ sucht er seither die seltensten und besten Kakaosorten der Welt und bringt Bauern oder indigene Völker dazu, die oft übliche Brandrodung aufzugeben und stattdessen auf eine halbwilde und viel nachhaltigere Landnutzung mit Kakao-Mischkulturen umzustellen.

Kakaoanbau sichert Existenz von Kleinbauern und trägt zum Erhalt der Artenvielfalt bei

Die Landnutzung mit Kakao-Mischkulturen ist viel nachhaltiger, da der Kakaobaum ein Schattengewächs ist und andere Bäume um ihn herum braucht, um gut zu wachsen. Diese unterschiedlichen Bäume bieten bedrohten Tierarten einen Lebensraum und tragen sowohl zum Einkommen der Bauern (Kakaobäume) als auch ihrer Nahrungsgrundlage (z.B. Obstbäume) bei.

Darüber hinaus pflanzt das Unternehmen für jede verkaufte Tafel Schokolade einen Baum im Regenwald und forstet so den Lebensraum bedrohter Tierarten zusätzlich auf. Über zwei Millionen Bäume wurden durch das „One Bar: One Tree“ Programm schon gepflanzt. Jeder Baum kann auf der Original Beans-Website nachverfolgt werden.

Planet-positives Social Business

Außerdem ist Original Beans als einzige Schokolade klima- oder planet-positiv. Eine Kalkulation von Klimakosten und -einnahmen, die von zwei unabhängigen Expertenteams (Footprints4Food und CarbonRoots) im Januar 2014 durchgeführt wurde, ergab, dass eine Tafel Original Beans Cru Virunga zu 70% in seiner Wertschöpfungskette positiv – und hierbei sogar gleich dreifach – zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beiträgt. Denn jeder in einem gesunden Kakaowald gepflanzte Baum nimmt 274g mehr CO2 auf, als die Herstellung einer Schokoladentafel ausstößt.

Konkret bedeutet es, dass der Verzehr einer Original Beans Schokoladentafel die negativen Klimaeffekte von drei nicht nachhaltigen Schokoladen ausgleicht. Das liegt unter Anderem auch an der biokompostierbaren Verpackung, die Philipp Kauffmann entwickeln ließ. Eingegraben in Erde oder auf dem Kompost zersetzt sich die Folie und das Papier innerhalb von drei Monaten.

Ein hundertprozentig nachhaltiges Geschäftsmodell

Gründer und CEO Philipp Kauffmann erklärt: „Das Unternehmen Original Beans existiert nicht aus dem Grund, gute Schokolade herzustellen. Es gibt uns, weil wir die wichtigsten Probleme unserer Zeit lösen möchten: Den Erhalt der Regenwälder und der biologischen Vielfalt, Armut, Konflikte und Migration. Der Genuss der besten Schokolade der Welt kann die Konsumenten dazu bringen, sich mit diesen Dingen auseinander zu setzen und einen höheren Preis für Schokolade zu bezahlen. Und diesen Preis setzen wir bei Original Beans in messbare soziale und ökologische Nachhaltigkeit um.“

Original Beans als Social Enterprise

Die Bohnen kauft Original Beans direkt bei Kleinbauern-Kooperativen oder indigenen Völkern, mit denen das Unternehmen eng zusammen arbeitet, wirklich faire Preise zahlt und sie mit Schulungen und Equipment unterstützt.

So errichtet Original Beans beispielsweise gemeinsam mit den örtlichen Bauern-Kooperativen in den Herkunftsländern Baumschulen, in denen die Kleinbauern im Hinblick auf Anbau-, Ernte- und Nachernteverfahren, Trocknen sowie Prüfen und Verkosten von Kakao geschult werden. Im Virunga Nationalpark im Ost-Kongo hat Original Beans darüber hinaus ein eigenes Frauenprojekt („Femmes de Virunga“) ins Leben gerufen, das speziell die dort sehr benachteiligten Frauen unterstützt.

Darüber hinaus verhindert der direkte Handel mit Original Beans, dass die Kakaobauern Geld an Mittelsmänner verlieren und verdoppelt somit ihre jährlichen Einnahmen.

Seltene Kakaosorten und minimalistische Rezepturen

Original Beans sucht in den entlegensten Regenwaldgebieten der Welt nach den seltensten Kakaosorten des Planeten, da das Unternehmen es sich zum Ziel gemacht hat, diese kostbaren Bohnen und ihre Verbreitungsgebiete zu erhalten. In der Weiterverarbeitung werden die Bohnen geerntet, fermentiert und getrocknet, sodass sie den Charakter ihrer vielfältigen Ursprungsorte entfalten. Wie viele andere Baumfrüchte nimmt nämlich auch Kakao die Aromen seiner Umgebung auf.

In der Schweiz werden die kostbaren Bohnen in kleinen Mengen geröstet und conchiert, um die authentischen Geschmacksnuancen der Originalkakaos zu bewahren. Die Rezepte basieren auf den minimalen Zutaten Kakaobohnen, Kakaobutter und Zucker (sowie Milch bei den Milchschokoladen) und sind frei von Zusätzen wie Lecithin oder Vanille.

Im Sortiment befinden sich elf verschiedene Single-Origin Sorten mit Kakao aus Mexiko, Kolumbien, Peru, Bolivien, Ecuador, Tansania, dem Ost-Kongo sowie der Dominikanischen Republik. Neben zwei Milch- und einer weißen Schokolade umfasst das Sortiment auch sieben vegane Sorten. Zusätzlich zu den einzelnen 70 Gramm Tafeln gibt es Kakao Nibs sowie verschiedene Geschenk-Sets.

Preisgekrönte Schokolade wird auch in Gastronomie geschätzt

Mit seiner klimapositiven Bilanz wird die Schokolade von deutschen und internationalen Sterneköchen, Patissiers und Endkunden verwendet und ist mit zahlreichen Gourmet- und Nachhaltigkeitspreisen ausgezeichnet worden, darunter Auszeichnungen von Academy of Taste, Great Taste, US Master of Chocolate und den International Chocolate Awards. Denn auch Spitzengastronomen sind sich der Verantwortung in ihrem Tätigkeitsfeld bewusst und verfolgen einen ganzheitlichen Qualitätsansatz, der Geschmack, Gesundheit, Ursprünglichkeit und die Regenerierung der Ressourcen von Mensch und Natur vereint.

Naturschutz als Fortführung einer über Generationen bestehenden  Familientradition

Philipp Kauffmann wurde in München geboren und repräsentiert die siebte Generation einer bekannten Naturschutz- und Forscherfamilie. Als Gründer und CEO von Original Beans folgt er den Spuren seines direkten Vorfahren Georg Ludwig Hartig, der schon vor 220 Jahren den Begriff Nachhaltigkeit prägte.

Er gab 2008 seinen Job bei den UN auf und gründete sein Unternehmen nach dem Motto „Taste the Rare. And preserve it“ und kreierte einen Businesskreislauf, der zu 100 Prozent nachhaltig und sozial ist. Original Beans Schokoladen sind im Onlineshop, bei ausgewählten Feinkosthändlern, in Biofachläden wie Alnatura, basic oder denn’s sowie in Foodportalen wie www.bosfood.de oder www.tastybox.de erhältlich.

Anzeige
Kennen Sie schon unsere internationale Ausgabe? Hier klicken (Link auf vegconomist.com) vegconomist (nicht veconomist)