PETA India und Debatte über vegane Burger

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Die wachsende Nachfrage nach veganem Essen ist auch in Indien präsent. Vor Ort werden sich Verbraucher zunehmend über die negativen Auswirkungen vom Fleischkonsum für Tiere und Umwelt bewusst. Trotzdem möchten viele indische Verbraucher, so die Vorstandsvorsitzende Dr. Manilal Valliyate von PETA India, nicht auf schnelle, preiswerte Gerichte von Fast-Food Anbietern verzichten müssen.

Einen Anhaltspunkt für das vegane Angebot im Fast-Food Bereich bieten die in Nordeuropa angesiedelten Länder Finnland und Schweden. Bereits im Dezember vergangenen Jahres sorgten diese Länder, durch die Einführung des McVegan Burger, für Aufmerksamkeit. Die McDonalds Filialen außerhalb von Finnland und Schweden haben sich bisweilen noch nicht entschieden einen veganen Burger anzubieten. Zwar werben diverse Fast-Food-Ketten mit vegetarischen Alternativen, was allerdings für veganer wenig zufrieden stellend ist. Dies führte in Indien sogar dazu, dass eine Vielzahl von Indern sich via Twitter bei McDonalds India beschwerten mit der Bitte, künftig auch dort den McVegan anzubieten.

Ausgelöst durch die ansteigende Nachfrage nach veganen Burgern, setzte sich PETA mit McDonalds, Burger King und KFC in Verbindung, um über eine vegane Zukunft zu diskutieren. PETA forderte dabei, dass künftig auch vegane oder fleisch,- ei- und milchfreie Burger angeboten werden sollten, um somit das Bedürfnis nach fleischfreien Fast-Food Verzehr vieler indischer Veganer befriedigen zu können. Dabei zeigte sich KFC kooperativ und es kam sogar zu einem persönlichen Treffen zwischen PETA und KFC. In Verbindung dazu gab KFC bekannt, sie ziehen es in Erwägung, in Zukunft auch veganen Huhnersatz in Großbritannien anzubieten.