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Knuspr senkt als erster Lebensmittelhändler die Steuer bei Milchalternativen auf eigene Kosten

knuspr yutto
© Knuspr

Der Konsum von vegetarischen oder veganen Alternativen zu tierischen Produkten in Deutschland nimmt deutlich zu. Laut Ernährungsreport 2022 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sind unter den gekauften Alternativprodukten pflanzenbasierte Milchalternativen wie Soja oder Haferdrinks am beliebtesten (84 Prozent). Doch während in Deutschland die Besteuerung von Kuhmilch bei sieben Prozent liegt, wird die vegane Alternative mit 19 Prozent fast dreimal so hoch besteuert.

Die Initiative STEUERRUNTER des OnlineSupermarkts Knuspr tritt dem nun entgegen: Das Unternehmen will ein starkes Zeichen setzen und schenkt als erster Lebensmittelhändler seinen Kunden ab sofort die erhöhte Mehrwertsteuer auf pflanzliche Milchersatzprodukte auf eigene Kosten.

Plant based Produkte werden immer beliebter aus gesundheitlichen, ökologischen oder ethischen Gründen. Dabei überzeugt das Sortiment an pflanzenbasierten Produkten mittlerweile mit einer großen Auswahl. Auch bei Knuspr finden Kunden eine große Bandbreite an Fleischalternativen aus Soja, Tofu und anderen pflanzenbasierten Proteinen, plant based Milchalternativen sowie vegane Snacks, Nudeln und Süßigkeiten. Doch während Kuhmilch in Deutschland als Grundnahrungsmittel aktuell nur 7 Prozent Mehrwertsteuer unterliegt, werden pflanzliche Milchersatzprodukte mit 19 Prozent besteuert, da sie als verarbeitetes Lebensmittel gelten.

pflanzliche milchalternativen
© bit24 – stock.adobe.com

Steuern auf Milchalternativen

Knuspr setzt genau hier ein Zeichen und will seine Kunden dabei unterstützen, künftig auf eine nicht nur größere, sondern auch auf eine noch günstigere Auswahl zurückgreifen zu können. Der OnlineSupermarkt fordert nicht nur die gesetzliche Umsatzsteuersenkung auf pflanzliche Milchersatzprodukte mit der Initiative STEUERRUNTER will Knuspr mit gutem Beispiel voran gehen und wirkt dieser systematischen Benachteiligung von Kunden des pflanzlichen Sortiments aktiv entgegen: Mit Eingabe des Codes „steuerrunter” reduziert sich der Preis von Pflanzendrinks im Warenkorb um den erhöhten Mehrwertsteuersatz.

Die proaktive Senkung der Mehrwertsteuer auf pflanzliche Milchalternativen ist ein vorbildlicher Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Hier zeigt ein maßgebendes Unternehmen der Politik den Weg in die Zukunft auf wenn mehr Unternehmen dem Beispiel folgen, müssen auch die politischen Entscheidungsträger umdenken. Das ist absolut dringlich, finden wir, und fordern mit der Kampagne ‚0 fürs Klima‘ die Befreiung aller pflanzlichen Produkte von der Mehrwertsteuer“, so Virginia Cecchini Kuskow, Projektmanagerin bei ProVeg e.V. Deutschland.

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Stephan Lüger, Commercial Director bei Knuspr © Knuspr

Stephan Lüger, Commercial Director bei Knuspr, ergänzt: „Es gibt für mich keinen akzeptablen Grund, dass unsere Kunden für Milchersatzprodukte mehr zahlen sollten. Darum reduzieren wir kurzerhand die Preise um die Mehrwertsteuerdifferenz. Da wir ohnehin beim plant based Sortiment die Maßstäbe in Deutschland setzen, ist das nur ein logischer Schritt.”

Der Online-Supermarkt Knuspr ist nach eigenen Angaben der Anbieter des größten rein pflanzlichen Lebensmittel-Sortiments in Deutschland. Die Shop-Kategorie „Plant Based“ umfasst mittlerweile rund 6.000 Artikel renommierte Marken und wurde zuletzt um fünf Milchalternativen der Eigenmarke YUTTO ergänzt. Das Knuspr Angebot der pflanzenbasierten Milchalternativen alleine umfasst damit aktuell mehr als 80 Produkte, die mit Eingabe des Codes „steuerrunter“ alle zum reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent erhältlich sind.

Weitere Informationen unter www.knuspr.de.

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