Interview: LikeMeat will Marktführer in Europa werden

LikeMeat Gründer Timo Recker
Like Meat Gründer Timo Recker © LikeMeat

The Live Kindly Company (vormals Food united) ist neuer Mehrheitsgesellschafter beim deutschen Startup LikeMeat. Im Interview erläutert Timo Recker, CEO von LikeMeat, die daraus resultierenden Veränderungen.

Was genau bedeutet der Einstieg von Foods United/Livekindly?

Mit LiveKindly co. wird LikeMeat Teil einer großen Familie von Marken, die unsere Philosophie einer pflanzenbasierten Ernährung teilen. Als Teil dieses größeren Unternehmensverbundes ergeben sich für LikeMeat neue Chancen für einen wachsenden internationalen Vertrieb und die Weiterentwicklung der Produktwelt. Dies wird uns unserem Ziel Marktführer in Europa zu werden ganz bestimmt näher bringen.

Wie wird sich LikeMeat in den nächsten Monaten verändern?

Standorte und Team bleiben. Daher wird sich in dieser Richtung nichts ändern. Derzeit sind wir dabei die Kapazität in unseren Werken in den Niederlanden zu verdreifachen. Gleichzeitig werden wir unser neues Packaging und neue Produkte im deutschen Handel einführen und massiv mit Marketingaktivitäten unterstützen.

Mit welchem Produktportfolio möchte LikeMeat in 2020 punkten?

Ganz klar setzen wir auf unser Kernsortiment rund um die Like Chicken Produkte. Wir launchen jedoch ebenfalls ein rohes Sortiment, welches Burger und Bratwürste beinhaltet. Dieses Sortiment ist sehr saftig und authentisch im Biss. Die Produkte sollen im Fleischregal platziert werden.

Wie verändert sich Ihre Rolle?

Ich bleibe CEO und werde mittelfristig mehr Fokus auf die internationalen Märkte legen.

 Wo soll LikeMeat in drei Jahren stehen?

Wir sollten unserem Ziel Marktführer in Europa zu werden näher gekommen sein.