• PETA verleiht Vegan Interior Design Award an Berliner Architektenbüro Ester Bruzkus



    Ester Bruzkus Architekten innenraum
    © Ester Bruzkus Architekten

    Veganes Wohnen: Als eines der ersten Architekturbüros überhaupt hat das Büro „Ester Bruzkus Architekteneinen kompletten Innenraum aus veganen Materialien konzipiert – auf Wunsch der Bauherren Niklas Noack und Moritz Ulrich, die „in der ganzen Wohnung […] möglichst ohne Tier auskommen wollten“.

    Um dem Wunsch des vegan lebenden Paares nachzukommen, setzte das Architekturbüro auch auf innovative Materialien wie einen Teppich aus floraler Seide oder vegane Wandfarbe und Lacke. PETA gratuliert den Architekten zu ihrer gelungenen Symbiose aus Stil und Mitgefühl für Tiere mit der Verleihung des ‚Vegan Interior Design Awards‘.

    „Ester Bruzkus Architekten haben mit ihrem ‚The Green Box‘-Konzept eindrucksvoll bewiesen, dass auch eine hochwertige Innenraumgestaltung ohne tierische Materialien wie Leder, Wolle oder Daunen auskommen kann“, sagt Patrick Nowey, Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie bei PETA. „Wir freuen uns daher, ihnen unseren ‚Vegan Interior Design Award‘ verleihen zu dürfen, und hoffen, dass künftig noch viele weitere Architekturbüros und Bauherren diesem Beispiel folgen und unnötiges Tierleid bei der Innenraumgestaltung vermeiden.“

    vegane innenraumausstattung
    © Ester Bruzkus Architekten

    Das Leid der Tiere für Leder, Wolle, Daunen und Seide

    PETA und PETAs internationale Partnerorganisationen haben Dutzende Videos veröffentlicht, die zeigen, dass Schafe in der Wollindustrie geschlagen, getreten und verstümmelt werden. Auch Ziegen erleiden klaffende Wunden durch die Schur in Mohair– und Kaschmirbetrieben. Rinder werden für die Lederindustrie mit schmerzhaften Brandzeichen versehen, mit Elektroschocks traktiert, geschlagen und getötet. Enten und Gänsen werden die Federn büschelweise ausgerissen, um daraus Daunen herzustellen. Für die Seidenproduktion werden Seidenraupen lebendig gekocht.

    PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie anziehen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

    Weitere Informationen auf www.peta.de.

     

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