Auf der laufenden Hannover Messe präsentieren The Cultivated B und Siemens gemeinsam Fortschritte in der Bioproduktion für den Sektor der alternativen Proteine. Die Unternehmen stellen ihren AUXO V®-Bioreaktor vor, eine Schlüsseltechnologie für die Skalierung der Produktion alternativer Proteine durch wirtschaftlich nachhaltige Methoden.
n!Biomachines, eine Tochtergesellschaft von The Cultivated B, ist führend in der Entwicklung von Bioreaktoren für die Lebensmittelindustrie und andere Sektoren. Diese Bioreaktoren spielen eine zentrale Rolle bei der Herstellung von Proteinen, die traditionell von Tieren stammen, aber durch Bioproduktionsmethoden hergestellt werden, die die Tierhaltung überflüssig machen. Bei der Konstruktion der Bioreaktoren wurde besonderer Wert auf Skalierbarkeit, Präzision und Benutzerfreundlichkeit gelegt, was den Übergang von der Produktion im Labormaßstab zur industriellen Produktion ermöglicht.
Hamid Noori, CEO von n!Biomachines, kommentierte die Partnerschaft mit Siemens mit den Worten: „Ich betrachte Siemens als vertrauenswürdigen Partner, als zuverlässigen Partner für unsere Nachhaltigkeitsstrategien und als Partner, mit dem wir bei jeder Zusammenarbeit Synergien erzielen können.“

Die Zusammenarbeit zwischen n!Biomachines und Siemens demonstriert die Integration von Siemens-Technologie zur Vereinfachung des Betriebs komplexer Bioreaktorsysteme. Mehr als 100 Siemens-Komponenten sind in das System eingebettet und sorgen für die Steuerung und Elektronik, die für einen reibungslosen Betrieb notwendig ist. Die Benutzeroberfläche des Bioreaktors wurde intuitiv gestaltet, mit vorprogrammierten Rezepten, die die Technologie für Benutzer mit unterschiedlichem Wissensstand zugänglich machen.
Erforschung der Herausforderungen des globalen Lebensmittelsystems
Im Rahmen der Veranstaltung wird Noori zusammen mit Joris Myny, Senior Vice President of Digital Industries bei Siemens Canada, an einer Podiumsdiskussion teilnehmen. Die Diskussion wird sich auf die globalen Herausforderungen im Lebensmittelsystem konzentrieren und darauf, wie beide Unternehmen zusammenarbeiten, um sie zu bewältigen. Kanada ist mit einer von NGen Canada geleiteten Delegation als Partnerland auf der diesjährigen Hannover Messe vertreten.
Der Schwerpunkt dieser Zusammenarbeit liegt nicht nur auf der Skalierung der Produktion alternativer Proteine, sondern auch darauf, den Prozess der Bioproduktion sicherer und umweltverträglicher zu gestalten. Valerie Ward, außerordentliche Professorin und Inhaberin des kanadischen Forschungslehrstuhls an der University of Waterloo, erklärte: „Technologien wie diese helfen uns, diese Art von Produkten herzustellen, die sicherer, umweltfreundlicher und besser für die Endverbraucher sind.“
Weitere Informationen: hannovermesse.de/en