Zum Start der Internationalen Grünen Woche in Berlin bringt die grüne Bundestagsfraktion den Antrag „Landwirtschaft und Ernährung zukunftsfähig gestalten“ ein. Dr. Zoe Mayer, Bundestagsabgeordnete und Leiterin der AG „Landwirtschaft, Ernährung und Heimat“, erklärt dazu:
„Die schwarz-rote Bundesregierung hat weder Idee noch Ambition für unsere Landwirtschaft und Ernährung – im Gegenteil: Sie dreht bereits erreichte Fortschritte bei Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz Schritt für Schritt zurück. Statt die Interessen der Bürger*innen wahrzunehmen, richtete sich diese Politik maßgeblich nach den Wünschen mächtiger Lobbyverbände.
Wir zeigen mit unserem Antrag, wie es besser geht: mit fairen Lebensmittelpreisen, die gute Arbeit honorieren, und mit öffentlichen Geldern, die gezielt Klima-, Umwelt- und Tierschutzleistungen fördern statt pauschaler Flächenprämien.
Im Mittelpunkt steht eine moderne Ernährungspolitik: kostenfreies, gesundes Mittagessen für alle Kinder, eine hochwertige Gemeinschaftsverpflegung, weniger Zucker, Salz und Fett sowie bessere steuerliche Bedingungen für pflanzliche Lebensmittel im Rahmen einer zukunftsfähigen Proteinstrategie.
Gleichzeitig brauchen Tiere endlich verlässlichen Schutz – durch klare Mindeststandards, eine faire Finanzierung des Stallumbaus, das Ende von Qualzuchten, ein Verbot von Tiertransporten in Drittstaaten und eine umfassende Tierhaltungskennzeichnung. Unser Ziel ist eine Landwirtschaft, die bäuerliche Existenzen sichert, Umwelt, Klima und Tiere schützt und alle Menschen gut versorgt.“







