Was die Milchindustrie von pflanzlichen Alternativen lernen kann

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Eine aktuelle Studie von RaboResearch mit dem Namen “Dare Not to Dairy: What the Rise of Dairy-Free Means for Dairy… and How the Industry Can Respond”, befasst sich mit der aktuellen Situation der Milch- und Molkerei-Industrie und der steigenden Konkurrenz durch pflanzliche Alternativprodukte auf dem Markt. Ziel der Studie war es herauszufinden, inwiefern sich dieser Sektor verändert und was die Milchindustrie vom großen Erfolg der Konkurrenzanbieter lernen kann.

Pflanzliche Milch- und Molkereialternativen sind seit längerer Zeit auf dem Vormarsch und spiegeln die veränderten Bedürfnisse der Verbraucher in Ernährungsfragen wieder. Der Markt für diese Alternativprodukte ist in den letzten zehn Jahren um circa 8 Prozent jährlich gewachsen. In 2017 stellten alternative Milchprodukte mit einem Gesamtvolumen von 15,6 Milliarden US-Dollar einen Anteil von ca. 12 Prozent der weltweit abgesetzten Gesamtmilchmenge. Im Gegensatz dazu wächst der Markt für Milch- und Molkereiprodukte nur um rund 2,5 Prozent im Jahr und viele Studien prognostizieren einen signifikanten Rückgang der Nachfrage für die Zukunft.

Tom Bailey, Senior-Analyst bei RaboResearch – Dairy, sagt dazu: “Obwohl es nicht unbedingt notwendig ist, in Molkereialternativen zu diversifizieren, wäre es für die Milch- und Molkerei-Industrie klug, zumindest aus dem Erfolg der Molkereialternativen zu lernen.” Nicht zuletzt, da sich -laut der Studie -diejenigen Milchproduzenten, die in den letzten Jahren in Milchalternativen investiert haben, besser geschlagen haben als ihre Pendants.

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