Die Future Food Group erweitert den Umfang der Produktentwicklung



Die Future Food Group (FFG) hat ihre Produktentwicklung im Rahmen ihrer Vision “proteinreiche Lebensmittel der Zukunft” erweitert. Das Unternehmen investiert dafür in neue Technologien und konzentriert sich auf die Entwicklung einer größeren Vielfalt von Endprodukten. Während sich FFG bislang auf die Herstellung von Fleischersatzprodukten spezialisierte, verfolgt das Unternehmen nun einen breiteren Ansatz. So präsentierte das Unternehmen erst vor kurzem einen neuen pflanzlichen Fischburger sowie eine Käsealternative.

Die Future Food Group konzentriert sich mit ihren pflanzlichen Alternativen nicht nur auf Vegetarier und Veganer. Die Organisation ist der Ansicht, dass Fleischesser einbezogen und überzeugt werden sollten, wenn echte Fortschritte bei der Nachhaltigkeit des Verbrauchs erzielt werden sollen. Dies ist nur möglich, wenn man diesen Konsumenten wirklich köstliche Alternativen zu echtem Tierfleisch anbietet.

Neue Technik für faserige Strukturen

Das Unternehmen ist ständig in Bewegung, um wirklich gute und erschwingliche Alternativen zu entwickeln und gleichzeitig gesunde Nährwerte im Auge zu behalten. Zu diesem Zweck hat die FFG auch eine neue Technologie erworben und weiterentwickelt. Das Produktinnovationsteam, zu dem auch (ehemalige) Metzger gehören, verfügt nun über eine eigene FFG 3D-Extrusionstechnologie. Auf diese Weise können realistische Faserstrukturen hergestellt werden.

Jos Havekotte, Senior Innovation Manager bei der Future Food Group, kommentiert: „Wir können es eine neue Generation von Fleischersatzprodukten nennen. Aufgrund der Technologie spiegeln sich Aussehen, Geschmack und Textur des Fleisches so gut wider, dass man nicht glauben würde, dass die Produkte auf pflanzlicher Basis hergestellt werden. Während des Kochens, beispielsweise eines Pfannengerichts, absorbieren die Strukturen die Säfte der anderen Zutaten und / oder der Soße. Diese absorbierten Säfte werden beim Kauen freigesetzt und erzeugen einen zarten, saftigen Effekt – eine Erfahrung ähnlich wie beim Essen tierischen Fleisches.”

Mit dieser Technik hat das Unternehmen nun die pflanzlichen, faserigen Streifen und Würfel “like chicken” und “like beef” entwickelt, sowohl vegetarisch als auch vegan. FFG diese Produkte auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen an, die zu den beliebtesten Küchen der Welt passen. Um das beste Geschmackserlebnis zu bieten, wurden die Rezepte basierend auf dem Feedback von Verkostungssitzungen mit Verbrauchern und einigen Kunden in der Lebensmittelindustrie verfeinert.

Veganer Fischburger “like fish” © Future Food group

Fokus verschieben

Im Vergleich zu vor 5 Jahren haben Vegetarier und Veganer mittlerweile deutlich mehr Alternativprodukte zur Auswahl, aber dieses Sortiment ist längst nicht so breit, wie das für den Durchschnittsverbraucher. Havekotte erklärt: „Natürlich gibt es für Veganer keine vollwertigen Alternativen für viele tägliche Produkte. Hühnerei-Eiweiß zum Beispiel wird häufig in vegetarischen Fleischersatzstoffen verwendet, um eine gute Konsistenz zu erzielen, aber diese Produkte sind dann nicht für Veganer geeignet.“

Es ist eine Herausforderung gute, sehr schmackhafte und erschwingliche vegane Produkte zu entwickeln. Die Future Food Group hat dies bereits für verschiedene Produkte geschafft und möchte das vegane Sortiment weiter ausbauen. „Glücklicherweise schreitet die Technologie voran und wir können immer mehr tun. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Mit jedem neuen Produkt, das wir entwickeln, bewegen wir uns Schritt für Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Proteinverwendung in unseren Lebensmitteln”, sagt Havekotte. Daher beschränkt sich die Organisation nicht mehr nur auf Fleischalternativen und produziert zukünftig weitere vollständig vegane Produkte. Ein pflanzlicher Fischburger und vegane Käsevarianten sind bereits marktreif.

© Future Food group

Rohmaterial – sojafrei und biologisch

Die Future Food Group konzentriert sich auch immer stärker darauf, welche Rohstoffe verwendet werden. Für Produkte mit Soja als Proteinquelle wird nur Soja von europäischem Boden verwendet. Es gibt auch immer mehr sojafreie Varianten bereits bestehender pflanzlicher Produkte. Eine völlig neue Linie im FFG-Sortiment sind Bio-Produkte. Auch dafür stammen die Rohstoffe von europäischem Boden. Havekotte: „Unter Berücksichtigung der menschlichen Gesundheit bestimmt der endgültige Nährwert auch, welche Inhaltsstoffe und in welchem Umfang wir sie in einem Produkt verwenden. Schließlich streben wir nach Nachhaltigkeit und Gesundheit.”

Maßgeschneiderte Produktpalette

All diese Entwicklungen führen in kurzer Zeit zu einem deutlichen Anstieg der verfügbaren Produkte. Vegane Käsescheiben, veganes Käseschnitzel, Burger like fish, Schnitzel like chicken, vegetarische und vegane Streifen like chicken und like beef sind nur einige Produkte der neuen Produktreihe, die die Future Food Group ab Februar liefern kann.

Die Produkte werden im Einzelhandel und im Food-Service unter den Eigenmarken PLNT und The Veggie Lovers angeboten, können aber auch als Handelsmarke geliefert werden. Käufer können selbst angeben, welche Kombinationen von Strukturen, Geschmacksstilen, Kalibrierungen und Proteinquellen sie wünschen.

Die Future Food Group gewinnt im Einzelhandel langsam aber sicher an Boden. Darüber hinaus kann das Unternehmen Cash & Carry und Foodservice beliefern (Handelsmarken), und es gibt Gespräche mit großen Industriepartnern. Mit ihrem Sortiment kann die Future Food Group den Einzelhandel, den Lebensmittelservice und die Industrie in voller Breite mit erstklassigen Fleischalternativen und vielem mehr versorgen.

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