Rügenwalder Mühle setzt Erfolgsgeschichte des Vorjahres fort: Starkes Wachstum auch in turbulenten Zeiten

© Rügenwalder Mühle

Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Nach dem bislang besten Geschäftsabschluss der Unternehmensgeschichte (14,7 Prozent Umsatzsteigerung zum Vorjahr, Stichtag: 31.12.2019) setzt der Lebensmittelhersteller aus Bad Zwischenahn im 1. Halbjahr dieses Jahres sein Wachstum fort. Beiden Fleischalternativen erzielte das Unternehmen rekordverdächtige Zuwächse von bis zu 100 Prozent und hält mit großem Abstand seine Spitzenposition in diesem Segment. Die Umsätze des klassischen Sortiments wurden zugleich nur moderat von den Entwicklungen und Vorfällen am Gesamtmarkt tangiert. Somit konnte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seinen Gesamtabsatz um 12,7 Prozent steigern.

„Wir erleben bewegte Zeiten – innerhalb wie außerhalb der Branche. Umso mehr freut es uns, dass wir unseren Erfolgskurs von 2019 in diesem Jahr fortsetzen können. Hier profitieren wir klar von unserer Markenstärke und konsequenten Verbraucherorientierung: Wir sind eine im Alltag der Menschen verankerte Familienmarke. Unsere Produkte stehen für unkomplizierten Genuss und Top-Qualität – darauf können die Menschen vertrauen, egal was in der Welt draußen passiert“, so Michael Hähnel, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Rügenwalder Mühle.

Top-Markenqualität und unkomplizierter, bewusster Genuss punktet

In der ersten Hälfte dieses Jahres wuchs der Markt für vegetarische und vegane Alternativen erneut rapide. Zugleich stieg im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und damit verbundener Themen das Bewusstsein für Lebensmittel deutlich an. Eine Entwicklung, von der auch die Rügenwalder Mühle als Markenhersteller und Top-Unternehmen am Markt für Fleischalternativen profitiert.

Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz des Bad Zwischenahner Lebensmittelherstellers mit den fleischfreien Produkten um insgesamt 50 Prozent. Dabei erreichten die monatlichen Wachstumsraten Spitzenwerte von bis zu 100 Prozent. Insbesondere das Convenience-Segment haben Verbraucher nachgefragt und sorgten bei entsprechenden Artikeln für Absatzsteigerungen von über 300 Prozent.

Michael Hähnel, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Rügenwalder Mühle © Rügenwalder Mühle

„Unsere Vision ist es, dass sich jeder Mensch auf unkomplizierte Weise bewusst und nachhaltig ernähren kann, ohne Kompromisse bei Geschmack und Genuss“, so Michael Hähnel. „Wir haben daher schon seit langem ein breites Angebot an vegetarischen und veganen Artikeln im Sortiment, die sich leicht in wenigen Minuten zubereiten lassen. Genau das entspricht den derzeitigen Wünschen der Verbraucher, die sich und ihre Familie auch im Home-Office oder beim Home-Schooling gut versorgen möchten.”

Für weiteres Wachstum: Soja aus Deutschland, mehr Produktionskapazität für Fleischfrei-Linie und Ausbau der Consumer-Touch-Points

„Wir streben weiteres langfristiges Wachstum an – dabei gilt: Unsere klassischen Produkte bilden unser Standbein – Veggie ist unser offensives Spielbein“, erläutert Hähnel.

Im ersten Halbjahr 2020 wurden dafür entscheidende Maßnahmen ergriffen. So baut die Rügenwalder Mühle gemeinsam mit einem Vertragspartner ab diesem Frühjahr eigenes Soja in Deutschland an. Nach der Ernte im September wird das Soja veredelt und soll in den vegetarischen / veganen Produkten zum Einsatz kommen. Ist das Pilotprojekt erfolgreich, plant der Markenhersteller schon 2021 zehn Prozent des Gesamtbedarfs mit heimischem Soja zu decken und den Anteil in den nächsten Jahren sukzessive zu steigern. Damit geht das Familienunternehmen einen großen Schritt im Bereich Nachhaltigkeit und kommt dem Wunsch der Verbraucher nach einer möglichst regionalen Herkunft von Lebensmitteln entgegen.

Um der generell stark gestiegenen Nachfrage der Konsumenten nach vegetarischen Alternativen gerecht zu werden, wird die Rügenwalder Mühle in diesem Jahr zudem seine Produktionskapazitäten erweitern. Hierfür hat das Unternehmen die Zahl an Mitarbeitern seit Jahresbeginn um elf Prozent aufgestockt. Insgesamt investierte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2020 fünfeinhalb Millionen Euro.

Ein dritter Baustein der nachhaltigen Wachstumsstrategie ist der Ausbau und die Erschließung zusätzlicher Consumer-Touch-Points: Seit Februar dieses Jahres finden sich Fleischalternativen mit der roten Mühle (Veganes Mühlen Hack, Veganer Mühlen Burger Typ Rind und Vegane Mühlen Griller) auch im SB-Fleischregal bzw. in der SB-Fleischtruhe.