Food & Beverage

PhenOlives startet kommerzielle Produktionslinie für Olivenmehl und verwandelt Olivenabfälle in eine neue Einnahmequelle für Olivenmühlen

PhenOlives, das israelische Food-Tech-Startup, das Pionierarbeit bei der nachhaltigen Innovation von Inhaltsstoffen aus Olivennebenprodukten leistet, gibt bekannt, dass das Unternehmen einen wichtigen kommerziellen Meilenstein erreicht hat: den erfolgreichen Betrieb der weltweit ersten vollautomatischen, kontinuierlichen industriellen Produktionslinie für Olivenmehl. Diese neue, „einzigartige Anlage“ markiert den Übergang von der Konzeptvalidierung zur Großproduktion mit einem Ziel von bis zu 400 Tonnen Olivenmehl pro Saison.

Die Anlage, die Ende 2025 in der preisgekrönten ASSI-Olivenmühle installiert wurde, markiert den Übergang von der Konzeptvalidierung zur Großproduktion mit einem Ziel von bis zu 400 Tonnen Olivenmehl pro Saison. Nachdem PhenOlives in seiner ersten Betriebsperiode bereits 10 Tonnen produziert hat, betont das Unternehmen, dass es nun weltweit das einzige Unternehmen ist, das Oliventrester, der lange Zeit als kostspieliger Abfallstrom galt, in industriellem Maßstab in eine konsistente, marktreife Lebensmittelzutat umwandelt.

© phenolives
© PhenOlives

„Von den weltweit geschätzten 25.000 Olivenmühlen gibt es nun eine in Betrieb befindliche Mühle, die Olivenölabfälle in ein kommerziell verwertbares Produkt umwandelt. Dies ist ein Meilenstein für den Olivenölsektor und eine starke Bestätigung für die Marktreife von PhenOlives“, sagt Chen Lev-Ari, CEO von PhenOlives. „Wir verfügen nun über ein funktionierendes, automatisiertes System neben einer echten Olivenmühle, das Tonnen von Fertigprodukten herstellt. Das verändert die Situation sowohl für Olivenmühlen als auch für Lebensmittelhersteller grundlegend.“

PhenOlives weist darauf hin, dass dieser Meilenstein zu einem kritischen Zeitpunkt für die Olivenölindustrie kommt, in der klimabedingte Schwankungen die Erträge verringert und den Druck auf die Rentabilität der Mühlen erhöht haben, und will diesen Herausforderungen mit folgenden Maßnahmen begegnen:

  • Reduzierung der Entsorgungsmengen und -kosten durch Umwandlung von Nebenprodukten in Zutaten
  • Schaffung einer neuen Einnahmequelle aus Materialien, die zuvor als Abfall behandelt wurden
  • Paralleler Betrieb zur Olivenölproduktion mit minimalem Personalaufwand und ohne chemische Verarbeitung
© phenolives
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„Dies ist nicht nur eine Frage der Nachhaltigkeit, sondern auch eine Geschäftsmöglichkeit“, fügt Lev-Ari hinzu. „Olivenmühlen können ihre Einnahmen diversifizieren, ihre Erträge in schwierigen Jahreszeiten stabilisieren und zu Zutatenproduzenten werden, ohne ihre Kerngeschäfte zu verändern.“

In der Ankündigung wird weiter ausgeführt, dass der erfolgreiche kommerzielle Betrieb auch die Versorgung von Lebensmittelherstellern ermöglicht, die nach ballaststoffreichen, glutenfreien und kalorienarmen Upcycling-Zutaten suchen. Nachdem das System nun validiert ist, spricht PhenOlives aktiv Lebensmittelunternehmen an, die an der Beschaffung von Olivenmehl interessiert sind, sowie Olivenmühlen, die das System als Ergänzung zu ihren bestehenden Betrieben installieren möchten.

Mit Blick auf die Zukunft rechnet das Unternehmen damit, dass die Anlage ab 2026/27 etwa 400 Tonnen Olivenmehl pro Saison produzieren wird. Das patentierte, chemiefreie Verfahren ermöglicht die Umwandlung von 100 % der Nebenprodukte in nährstoffreiche Zutaten und verändert damit nachhaltig die Sichtweise der Branche auf landwirtschaftliche Abfälle.

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