Fast Food & Lieferdienste

Dortmunder Startup Coolio Foods setzt auf vegane und nachhaltige Tiefkühlkost aus 100% biologischem Anbau

Coolio Foods möchte die Marktlücke im Bereich Bio-Tiefkühlgerichte für den Heimversand füllen.

Mit ihrem jungen Startup Coolio Foods möchten die beiden Freunde und Gründer Jakob Hentschel und Luca Gessner den Tiefkühlmarkt aufmischen. Mit ihrer Vision, gesunde und vegane Gerichte aus 100 Prozent biologischem Anbau per Heimlieferung anzubieten, zielen sie auf die steigende Nachfrage nach ausgewogener Ernährung und umweltbewussten Produkten ab. Die beiden Gründer sind überzeugt, dass die Nische für Bio-
Tiefkühlgerichte für den Heimversand bisher unbesetzt war.

Luca Gessner hat vergangenes Jahr seinen BWL-Bachelor an der Schweizer Universität St. Gallen abgeschlossen und danach ein Masterstudium für Management und Technology an der TU München aufgenommen. Auch Jakob Hentschel peilt einen Abschluss in BWL an, er studiert derzeit an der Humboldt-Universität zu Berlin. „Im vergangenen September haben wir begonnen, die Idee ernsthaft zu verfolgen“, erzählt Luca Gessner. „Bereits im Dezember haben wir dann das Unternehmen gegründet.“ Mit Unterstützung durch Freunde und Familie und ihren Ersparnissen als Startkapital machten sie sich ans Werk. Inzwischen haben die beiden das Gründerstipendium NRW erhalten, wodurch sie monatlich finanzielle Unterstützung erhalten.

coolio foods gründer
Die beiden Startup-Gründer Jakob Hentschel und Luca Gessner © Coolio Foods GmbH

„Das Ernährungsbewusstsein der Menschen in Deutschland hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen“, sagt Jakob Hentschel. „Zudem werden Themen wie der Klimaschutz und der Stellenwert des Tierwohls immer wichtiger, was zu einer höheren Nachfrage nach veganen Produkten führt.“ Allerdings haben viele Menschen aufgrund ihres hektischen Alltags wenig Zeit zum Kochen und greifen daher häufig zu ungesunden Fertigprodukten oder Fast Food. Hier setzt Coolio Foods an. Das Startup bietet tiefgefrorene, vegane Gerichte an, die aus hochwertigen, biologischen Zutaten hergestellt werden. Mit einer Auswahl von sechs Gerichten (Pasta Pomodoro, gelbes Thai-Curry, Gemüse-Erdnuss-Wok, Kichererbsen Pfanne und Teriyaki-Gemüse Wok) bieten sie gesunde Alternativen zu konventioneller Tiefkühlkost.

Die Gerichte von Coolio Foods zeichnen sich durch ihren hohen Gemüseanteil aus und tragen den höchsten Nutri-Score A. Dabei wird besonderer Wert auf die Zusammensetzung der Gerichte und die Versorgung mit Nährstoffen gelegt. Jedes Gericht wiegt 500 Gramm und wird nachhaltig verpackt und per Paketdienst an die Kunden geliefert. Durch die Verwendung von Trockeneis bleibt die Ware tiefgefroren und kann nach fünf bis zehn Minuten erhitzt und verzehrfertig serviert werden.

Das Potenzial des Tiefkühlmarkts ist laut den Gründern enorm. Obwohl der Markt während der Corona-Pandemie bereits einen starken Aufschwung erlebte, sind die Zahlen auch danach auf einem hohen Niveau geblieben. Eine Marktrecherche von Coolio Foods ergab zudem, dass es in der Nische für Bio-Tiefkühlgerichte für den Heimversand noch keine etablierten Anbieter gibt. Dies bietet dem Startup eine vielversprechende Chance, sich erfolgreich zu positionieren.

coolio foods gerichte
© Coolio Foods GmbH

Coolio Foods setzt auf eine effektive Online-Präsenz und nutzt vor allem Social-Media-Kanäle, um seine Produkte zu bewerben. Die erste Zielgruppe des Startups sind Privatpersonen und Firmen, doch mittelfristig sollen auch Handelsketten als Partner gewonnen werden. Die Gründer haben bereits Partnerschaften mit Verpackungsherstellern, Bio-Lieferanten und Logistikunternehmen aufgebaut, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Im Juli wird das Unternehmen seine Gerichte erstmals über seine Website anbieten. Die ersten Rückmeldungen von Freunden und Familienmitgliedern, die als Vorkoster fungierten, waren äußerst positiv. Die Gründer betonen, dass sie bei der Entwicklung der Gerichte viel Zeit und Leidenschaft investiert haben, um sowohl den Geschmack als auch die Nährstoffversorgung zu optimieren.

Trotz ihres Engagements für eine vegetarische Ernährung haben Jakob Hentschel und Luca Gessner beschlossen, vorerst keine Gerichte mit Fleischersatz anzubieten. „Es gibt so viele leckere Gerichte, die ohne Fleisch oder Fleischersatz funktionieren“, meint Luca Gessner. Coolio Foods möchte niemanden bekehren, sondern jeden Menschen selbst entscheiden lassen, was sie oder er essen möchte. Die Gründer sind jedoch der Überzeugung, dass es nicht schadet, sich zumindest einmal am Tag pflanzlich zu ernähren und möchten zeigen, dass vegane Gerichte jedem schmecken können.

Weitere Informationen zu Coolio Foods unter www.coolio-foods.com.

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