• Kanadische Regierung unterstützt indigene Landwirtschafts-Initiativen



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    Der Monat Juni ist in Kanada der Anerkennung und Würdigung der Errungenschaften, der Geschichte und der reichen Kulturgeschichte der sogenannten First Nations (Ureinwohner), also den Inuit und Métis gewidmet. Nun kündigte die kanadische Regierung gemeinsame Anstrengungen an, um die Landwirtschaft zu stärken und sinnvolle Beziehungen zu unterrepräsentierten Gruppen zu fördern, um somit Barrieren abzubauen.

    In diesem Zusammenhang kündigte vor kurzem der Minister für indigene Angelegenheiten, Marc Miller, im Namen der Ministerin für Landwirtschaft und Agrarnahrungsmittel, Marie-Claude Bibeau, Investitionen von über 4 Millionen Dollar in 16 Projekte an, die dazu beitragen werden, Initiativen für indigene Ernährungssysteme zu unterstützen, einen gerechten Zugang zu gesunden und pflanzlichen Lebensmitteln zu ermöglichen und die Beteiligung von unterrepräsentierten Gruppen in der Landwirtschaft und im Agrar- und Ernährungssektor zu erhöhen.

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    Zu den Empfängern der Investitionen zählen unter anderem:

    • 4-C Farms Limited Partnership, die bis zu 954.000 $ erhielten, um die Getreidezucht als rentablen Geschäftszweig und Karriereweg wieder einzuführen und um einen Geschäftsplan fertigzustellen, damit die Cowessess First Nation ihren landwirtschaftlichen Betrieb auf 2.000 Morgen Land erweitern kann.
    • Xaxli’p First Nation, die bis zu 88.000 $ erhalten haben, um die Gemeinde auf eine Reihe von landwirtschaftlichen Aktivitäten vorzubereiten, indem eine Marktstudie, eine Bewertung der Landkapazität und eine Bewertung der Wasserquellen für die Bewässerung durchgeführt werden.
    • Bigstone Cree Nation, die bis zu 131.000 $ für die Identifizierung und Planung von Agribusiness-Möglichkeiten erhalten, um an Albertas wachsendem Agribusiness-Sektor teilzunehmen.
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    Diese Projekte, die im Rahmen der “Indigenous Agriculture and Food Systems Initiative” und des “AgriDiversity Program” angekündigt wurden, bauen auf einer früheren behördlichen Unterstützung in Höhe von 2,1 Millionen Dollar auf. Dazu gehören Projekte zur Unterstützung indigener Landwirtschafts- und Lebensmittelinitiativen des Indian Agricultural Program of Ontario (IAPO), der Native Women’s Association of Canada (NWAC), der Wikwemikong Development Commission (WDC) und des Northern Farm Training Institute (NFTI).

    Die kanadische Regierung setzt sich somit dafür ein, dass indigene Gemeinden im ganzen Land verlässlichen Zugang zu gesunden und vor allem pflanzlichen Lebensmitteln haben. Die heutige Ankündigung baut auf bestehenden Initiativen auf, wie dem Emergency Food Security Fund und dem Nutrition North Canada Program, die die Ernährungssicherheit auch in indigenen Gemeinden stärken.

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