Finless Foods erhält Finanzierung für “Clean Fish”

kulitivertes Fleisch (in-vitro-fleisch) im Labor
© tilialucida – stock.adobe.com
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Schon länger wird versucht Fleisch im Labor zu züchten, um den Problemen in der Fleischindustrie eine Lösung zu bieten. Daran arbeiten unterschiedliche Start-ups, welche Schweinefleisch, Rindfleisch und Geflügel synthetisch herstellen. Doch “Finless Foods” arbeitet daran, dass es auch für Fischliebhaber eine Alternative gibt und hofft durch finanzielle Unterstützung, dem Ziel der Produktveröffentlichung ein Schritt näher gekommen zu sein.

Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Clean Fish, welches dem Fleisch von Fisch ähnelt, aus einer kleinen Menge tierischer Zellen in einem Labor spezialisiert. Erst kürzlich hat das kalifornische Technologieunternehmen Finless Foods 3,5 Millionen Dollar, unter anderem von der Investmentfirma “Draper Associates”, bekommen. Durch das neue Kapital will das Unternehmen in die Produktion gehen, denn diese ist mit sehr hohen Kosten verbunden. Doch der CEO von Finless Foods, Mike Seldon ist sich sicher, dass die Veröffentlichung keine Jahrzehnte dauern wird. “Wir haben die Kosten bereits drastisch gesenkt und uns wertvolles Zellmaterial gesichert, das uns innerhalb von Jahren, nicht Jahrzehnten, in eine schnelle Kommerzialisierung treiben wird,” so Seldon. Zurzeit kostet das Pfund 19.000 US-Dollar.

Start-ups auf der ganzen Welt zielen darauf ab, die Zahl der Tiere zu reduzieren, die für Lebensmittel geschlachtet werden. Dazu gehören unter anderem JUST, Wild Earth, BluNalu. Die Nachfrage für Fleischalternativen, auch für Fischfleisch, ist nach ersten Trendermittlungen vorhanden. Nach einem aktuellen Prognosebericht wird dieser Markt weiter wachsen.

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