Investitionen in Mosa Meat zur Markteinführung für Clean Meat

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Die Forschung und Entwicklung um kulturviertes Fleisch konsumfähig zu machen läuft auf Hochtouren. Trendberichte prognostizieren eine gute Absatzmöglichkeit für Fleischalternativen und zahlreiche Investoren erkennen die Chance der finanziellen Förderung von Clean Meat Start-Ups. „Mosa Meat“ präsentiert sich als ein solches Unternehmen, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, zelluläres Fleisch zu entwicklen. Um die veganen Fleischprodukte bis 2021 auf den Massenmarkt zu bringen, erhielt das Unternehmen nun eine Investition in Höhe von 7,5 Millionen Euro.

Der niederländische Lebensmittelhersteller Mosa Meat produziert Burger aus Kuhzellen, womit trotzdem gewährleistet ist, dass das Produkt vegan ist. Der große Vorteil bei dieser Variante zielt auf die Tatsache ab, dass für die Herstellung zellulären Fleisches, keine Tiere getötet werden müssen. Unter Leitung des Chief Scientific Officer Professor Mark Post und unter jahrelanger, kostenintensiver Forschung an der Universität Maastricht, entwickelte man selbst erfolgreich „Clean Meat“.

Um die Vision von veganem Fleisch zu realisieren, entwickelte Mosa Meat im Jahr 2013 den weltweit ersten schlachtfreien Burger. Die Motivation, die Mosa Meat dazu angetrieben hat den „Clean Meat Burger“ zu kreieren, ist das Ziel, die schnell wachsende Bevölkerung nachhaltig, gesund und tierfreundlich zu ernähren. Schätzungen von Mosa Meat zufolge, soll die Produktion von sauberem Fleisch 99 Prozent weniger Land und 96 Prozent weniger Wasser verbrauchen, als die die Produktion von tierischem Fleisch.

Vor Mosa Meat steht nun eine große Herausforderung. Durch die Finanzierung von den Investoren „M Ventures“ und „Bell Food Group“, soll der vegane Rindfleisch-Bruger bis 2021 auf den Märkten erhältlich sein und somit die Zukunft des Fleisches maßgeblich gestalten. Um dieses Vorhaben konkurrenzfähig zu realisieren, erhielt das Unternehmen im Rahmen der Investitionskampagne 7,5 Millionen Euro.